Barbara Frischmuth
Barbara Frischmuth, 1941 in Altaussee (Steiermark)geboren, studierte Türkisch, Ungarisch und Orientalistik und ist seitdem freie Schriftstellerin. Seit einigen Jahren lebt sie wieder in Altaussee. Nach ihrem von der Kritik hochgelobten Debüt „Die Klosterschule“ (1968) und dem Roman „Das Verschwinden des Schattens in der Sonne“ (1973) wurde sie vor allem mit der zauberhaften und verspielten „Sternwieser-Trilogie“ (1976-1979) bekannt; der die „Demeter-Trilogie“ (1986-1990) folgte. Neben Erzählungen und Essays erschienen zuletzt die Romane „Die Schrift des Freundes“ (1998), „Die Entschlüsselung“ (2001), „Der Sommer, in dem Anna verschwunden war“ (2004),“Vergiss Ägypten“ (2008) und „Woher wir kommen“ (2012) sowie die literarischen Gartentagebücher „Fingerkraut und Feenhandschuh“ (1999), „Löwenmaul und Irisschwert“ (2003) und „Marder, Rose, Fink und Laus“ (2007). Außerdem veröffentlichte sie das vergnügliche Buch über ,Tiere im Hausgebrauch’ „Die Kuh, der Koch, seine Geiß und ihr Liebhaber“ (2010).
»Sich im anderen zu erkennen ist eine Übung, die den Blick auf unser Alltäglichstes wieder mit Staunen erfüllt.«

© Nikolaus Korab