Johannes R. Becher
Johannes R. Becher, Lyriker, Dramatiker, Erzähler und Essayist, München 22.5.1891 – Berlin 11.10.1958; studierte Philosophie und Medizin in München, Jena und Berlin. 1919 Mitglied der KPD, 1933 Emigration, 1933-45 in der UDSSR, Chefredakteur der Zeitschrift »Internationale Literatur, Deutsche Blätter«, Juni 1945 Rückkehr nach Berlin, 1953 Präsident der Deutschen Akademie der Künste, 1954 Minister für Kultur. Repräsentant des sozialistischen Realismus in der deutschen Literatur.
»Das Problem von uns Deutschen ist, dass alles Große in Gefahr gerät, nach kurzer Zeit muffig zu werden. Wir werden uns aber nicht damit zufrieden geben, dass das Spießertum eine unheilbare geschichtliche Krankheit der Deutschen sei und ihr unabwendbares Schicksal.«