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Richard Wagner
Richard Wagner, geboren 1952 im rumänischen Banat, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist und veröffentlichte Lyrik und Prosa in deutscher Sprache. Nach Arbeits- und Publikationsverbot verließ er Rumänien im Jahr 1987 und lebt seitdem als freier Schriftsteller in Berlin. Er gewann zahlreiche Preise und Stipendien, 2008 wurde er, in der Nachfolge von Karl-Markus Gauß und Karl Schlögel, mit dem Georg Dehio-Buchpreis ausgezeichnet.
Werke (Auswahl):
"Ausreiseantrag. Begrüßungsgeld" (Erzählungen), "Miss Bukarest" (Roman), "Der leere Himmel" (Essay), "Habseligkeiten" (Roman), "Der deutsche Horizont" (Essay), "Lisas geheimes Buch" (Roman), "Das reiche Mädchen" (Roman).
»Ein Autor, den Sie unbedingt entdecken sollten.«
Elke Heidenreich
© Lothar Deus
»›Belüge mich‹ ist ein gelungener und komplexer Roman. Die darin auftretenden Figuren bewegen sich in bestimmten Rahmen, die mal enger, mal breiter gefasst sind, in der Familie, in gesellschaftlichen, zeitlichen, politischen Zusammenhängen.«
Deutsch-Rumänische Hefte
» Skrupellose Anpasser und geradezu militanter Opportunismus prägen die erschütternde Handlung. Nur sehr selten ist ein Romantitel so sinnstiftend wie in diesem Fall. „Belüge mich“ klingt durchaus charakteristisch für das Gros der Handlungsfiguren. «
literaturkritik.de
»Die erschütternde Handlung entwickelt ein Höchstmaß an Eigendynamik und nimmt bis zum Schluss gefangen.«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine
»Mit der gefährlichen Mischung aus Egoismus und Opportunismus beschäftigt sich Richard Wagners neuer Roman... Nur sehr selten ist ein Romantitel so sinnstiftend wie in diesem Fall. ›Belüge mich‹ klingt durchaus charakteristisch für das Gros der Handlungsfiguren.«
Landshuter Zeitung
»Nur sehr selten ist ein Romantitel so sinnstiftend wie in diesem Fall.«
Stadtspiegel Wattenscheid
»brillant aufgeschrieben«
Frankfurter Rundschau
Die bitterste, weil so naheliegende wie unglaubliche Pointe hält Wagners düsterer Roman für Sandra Horn ganz zum Schluss bereit. "Belüge mich", jenes
Zitat aus einem alten Tangolied, entpuppt sich als die Grundkonstante jeglicher zwischenmenschlicher und familiärer Verbindungen. Abseits aller abstrakten historischen Betrachtung wird hier unmissverständlich klar: Weder dem Lauf der Weltgeschichte noch der eigenen kann man sich entziehen.«
der Tagesspiegel
»Wagner zeigt überzeugend den irritierenden Opportunismus von Menschen unter den Bedingungen einer Diktatur auf.«
dpa
»Richard Wagner legt einen packenden Roman über die Untiefen der Liebe, das Erbe der Securitate und die düsteren Schatten der Diktatur vor.«
Freie Presse
»Ein packender Roman.«
Märkische Oderzeitung
»Richard Wagner schreibt so fesselnd, dass man seinen Roman nicht mehr aus der Hand legen möchte, bevor man ihn ganz bis zum Schluss gelesen hat.«
www.mdr.de
»Wagner entfaltet seine Figuren mit großer Lust, seine Sprache ist sinnlich und doch mangelt es ihr nie an Präzision.«
Welt
»Richard Wagner benutzt scheinbar gängige Muster des Realismus, bettet jedoch in seine Schilderungen, zahlreiche parabelhafte, ja geradezu kafkaeske Szenen ein, die wie Wegweiser zum Zentralthema seiner Prosa führen.«
Leipziger Volkszeitung
»›Belüge mich‹ ist ein leises, aber unauflösbares Gewirr von Menschen und Motiven, eine Collage von vergangenen und gegenwärtigen Interessen, von Lüge und Verrat.«
FAZ
»Wagners kluger und poetischer Prosa, intensiv in ihrer vermeintlichen Kargheit, kann man sich schnell nicht mehr entziehen, sie nimmt den Leser mit.«
Die Welt
»Richard Wagner hat alles andere als eine Hymne auf das idyllische Leben im Banat angestimmt; er hat eine breit gefächerte Familiensaga vorgelegt, die von Zäsuren geprägt ist, von freiwilligen und erzwungenen Abschieden von der Heimat und dem daraus resultierenden, unbehaglichen Gefühl des Fremdseins.«
Rhein-Neckar-Zeitung
»Vor allem ist es ein Buch über Auswanderer. Von dort aufzubrechen, wo das Leben unerträglich geworden ist, und woanders neu zu beginnen, ist ein immer wiederkehrendes Leitmotiv dieses Romans.«
Dresdner Neueste Nachrichten
»Er hält die Erinnerung fest, damit jahrhundertealte europäische Geschichte unter deutschem Vorzeichen nicht verloren geht.«
Sächsische Zeitung
»Wagner ist ein hervorragender Erzähler, er schreibt pointiert, humorvoll, beklemmend, mit wenigen Sätzen schafft er Atmosphäre. ... Es ist ein Heimatroman der besten Sorte, wo die kleine Welt in unverwechselbaren Bildern die große spiegelt.«
Berliner Zeitung
»Richard Wagners gelungener Roman zum schönsten deutschen Wort ... Mit dieser einen Vokabel lässt es Richard Wagner zum Glück nicht bewenden. Seine Prosa zieht den Leser von der ersten Seite an in den Bann. Präzise und detailfreudig schildert er eine rumäniendeutsche Familiengeschichte und den Weltzustand am Ende des vergangenen Jahrhunderts.«
Märkische Allgemeine
»Wagners Roman bescheidet sich nicht mit der Schilderung der rumänischen Misere; im letzten Drittel beschreitet der Autor Neuland im Genre der osteuropäischen Emigrantenliteratur - er zeigt, wie sich die Verhältnisse des Ostens im saturierten Westen wiederfinden. ... Dass die Lebenskünste und die gesellschaftlichen Zwangsverhältnisse des Ostens auch im Westen ihre Entsprechung finden und dass Europa auf diese, von den Staatsarchitekten ganz und gar nicht beabsichtigte Weise zusammenwächst - dies gezeigt zu haben ist das Verdienst dieses erstaunlich klugen Romans.«
Die Presse / Wien
»Selten wird in der Belletristik über den deutschen und rumänischen Alltag der jüngsten Vergangenheit mit einer so harten Ehrlichkeit berichtet.«
Neue Zeitung (Ungarndeutsches Wochenblatt)
»Wagner kennt die Geschichten der Rumäniendeutschen, mitten unter uns, er schreibt sie auf. Und er hat es dieses Mal ganz ausgezeichnet gemacht.«
Rheinischer Merkur
»... aus Erinnerungen, Episoden, Anekdoten und Witzen erwächst ein amüsantes, nachdenkliches Jahrhundertpanorama.«
Lausitzer Rundschau
»Richard Wagner ist hier ein Familienroman gelungen, der sich kritisch und kein bisschen weinerlich mit dem wechselhaften Schicksal der Banater Schwaben auseinander setzt. Er beleuchtet mit scharf gesetzten Schlaglichtern die Wurzeln, aus denen die besondere Mentalität dieser Menschen wuchs.«
Nürnberger Zeitung
»Wagners Buch hat etwas symphatisch Lesebuchartiges: Hier eine erhellende Episode, dort eine autobiografische Skizze, geschichtliche und geografische Exkurse, dazu Querverweise auf eine andere Schriftsteller und deren Balkanerfahrungen.
Dabei beunruhigt Wagner zutiefst und räumt mit mitteleuropäischen Gewissheiten auf.«
Die Welt
»Eine Analyse der politischen und mentalen Situation des Balkans in aller gebotenen Dringlichkeit, ohne alte Hysterien anzuheizen.«
Nordbayerischer Kurier
»Der Autor bewegt sich virtuos zwischen Fakten und Mentalitäten, Ideologien und Mythologien. Erinnerungen, Beobachtungen und Anekdoten machen die Lektüre auch zu einem literarischen Genuss.«
Neue Zürcher Zeitung
»Ein aufrüttelnder Text, nüchtern, kritisch, hart.«
Banater Zeitung
»Beeindruckt durch die Fülle an bitteren und wundersamen Geschichten - welthaltig, aber nicht weltlastig. «
Die Presse / Wien
»So kenntnisreich und unaufgeregt kann ein heikles Thema wohl nur bearbeiten, wer es vom Rand her angeht. Wagner schildert die politische Lage und und das Mentalitätsgeflecht des Balkan mit pragmatischer Nüchternheit.
Sein Buch könnte eine vernünftigere Sicht der Dinge befördern.
«
Süddeutsche Zeitung
»Der Balkan rückt uns nach dieser Lektüre sehr nahe.«
Salzburger Nachrichten
»Das Buch ist in der Tat großartig.«
Feral Tribune
»... schöne, originelle Gedanken, die man so klar sonst nirgends lesen kann.«
Freitag
»Auch wer mit der Geschichte und Kultur Südosteuropas vertraut ist, wird dieses Buch mit Gewinn lesen. Ein Band, der sich durch profunde Sachkenntnis, analytische Schärfe und eine gediegene sprachliche Form auszeichnet.«
Rheinischer Merkur
»... gründlich recherchiertes, an Mittel- und Osteuropa interessierte Leser gerichtetes, spannendes Buch.«
Das Parlament
»Die Aktualität der jetzt 15 Jahre alten Erzählungen fasziniert ebenso wie die bis heute frische Sprache.«
Siebenbürgische Zeitung
»"Ausreiseantrag" zeichnet das unspektakulär-genaue Bild des Intellektuellen-Alltags in einem stalinistischen Staat (ein ganz heißer Lektüretipp in Zeiten, da die Urteile derer, denen solches erspart blieb, immer selbstgerechter werden); "Begrüßungsgeld" dokumentiert den verzweifelten Versuch, in der Konfrontation mit einem anderen, neuen Leben weiterzuschreiben - gegen Beliebigkeit und hektischen Überfluss.«
Freitag
»... Erzählungen des insbesondere durch "Miss Bukarest" bei uns bekannt gewordenen, preisgekrönten Autors verdienen ... große Aufmerksamkeit.«
ekz
»„Habseligkeiten“ ist eine vielschichtige und unsentimentale Familiensaga, eingebettet in das osteuropäische Schicksal des 20. Jahrhunderts.«
buchinformationen.de
»Sehr lesenswerter Beitrag zum besseren Verständnis der jüngeren Geschichte Südosteuropas, vor allem seiner noch immer lebendigen Mythen, sozusagen eine persönliche Abrechnung des Autors mit dem Kommunismus, unter dem er in seiner rumänischen Heimat selbst gelitten hat.«
osteuropa.ch
»"Die große Erzählung über den Balkan gibt es nicht. Alle wollen sie uns erzählen, aber es gibt sie nicht. Der Balkan setzt sich vielmehr aus einer Unzahl von Geschichten zusammen, aus Marginalien. Der Balkan ist nicht nur eine marginale Welt, er ist eine Welt der Marginalien." Richard Wagner«
Die Presse / Wien
»... brillant formulierte, prall gefüllte Chronik einer "Reise in das Innere des Balkan".«
Diners Club
»Dem Band gelingt die Erschließung, des "Inneren des Balkan" in ebenso kenntnisreicher wie faszinierender Weise, indem mit gründlichem historischem Tiefenblick, aber auch mit subjektiv angereicherten Reflexionen - und nicht zuletzt mit zeitverlorener Melancholie - entwirrt und veranschaulicht wird, was von den vielen Fassetten des Balkan zu erklären und zu verstehen oder was nur intensiv zu beschreiben, aber kaum zu begreifen ist.«
Südostdeutsche Vierteljahres-Blätter
Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.