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Ulrich Schacht
Ulrich Schacht wurde 1951 im Frauengefängnis Hoheneck geboren und wuchs in Wismar auf. 1973 in der DDR wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu sieben Jahren Freiheitsentzug verurteilt, wurde er 1976 in die Bundesrepublik entlassen. Dort arbeitete er als Feuilletonredakteur und Chefreporter Kultur für Die Welt und Welt am Sonntag. Schacht erhielt verschiedene Preise, Auszeichnungen und Literaturstipendien, u. a. den Theodor-Wolff-Preis für herausragenden Journalismus. Er gilt als ein streitbarer Publizist, der sich nicht Konventionen, sondern einer humanistischen Tradition verpflichtet fühlt. Seit 1998 lebt Ulrich Schacht als freier Autor in Schweden.
»Aber ihr erster gemeinsamer Sommer war mitten im August schon zu Ende gewesen: vereist, über Nacht. Einen nächsten würde es nicht mehr geben, nie.«
aus: »Vereister Sommer«
© privat
» Spannend wie ein Krimi, trauerdunkel wie ein Requiem, doch vor allem von Kraft beseelt – ein Epos der Würde. «
http://www.neues-deutschland.de
» >Vereister Sommer< ist ein Buch, das berührt, auch weil es von der Würde des Menschen unter widrigsten Umständen erzählt. «
Märkische Allgemeine
» Ein berührendes Zeitdokument. «
EKZ Bibliothekenservice
»Schacht erzählt eine unglaublich anmutende Geschichte von der Suche nach seinem
Vater.«
Thüringische Landeszeitung
»Ulrich Schacht hat ein ebenso berührendes wie souveränes Buch seine auseinandergerissene Familie geschrieben.«
Horch und Guck
»Der Schriftsteller ist ein grandioser Erzähler. Mit seiner brillanten Sprache vermag er den Leser zu packen. Dieser spannende autobiografische Text ist eine atemberaubende Lektüre.«
Sonntagsblatt
»Seine Biografie schreibt Schacht in einer ausbalancierten Sprache. Er ist ein Meister der Andeutung, denn eine intensive Beschreibung von Gefühlen, würde die Leser bei den schrecklichen Ereignissen zu sehr aufwühlen.«
Kirche und Kommunikation
»Das Eis des Sommers taut erst nach einem halben Jahrhundert zu Tränen, als ein Mann bei Moskau durch den Schnee geht.«
FAZ
»Ein bewegendes Buch.«
Welt
»Das Dokument einer Spurensuche ist zugleich ein Stück erzählte Geschichte, wie sie nur
im vergangenen Jahrhundert in Deutschland passieren konnte.«
Berliner Zeitung
»Ein Buch, das man nur mit Herzklopfen, aber auch mit Bewunderung für die Konsequenz und Aufrichtigkeit lesen kann, mit der der Autor sich Schritt für Schritt, Dokument für Dokument, Erinnerung für Erinnerung zurücktastet in die dunklen
Anfänge seiner Lebensgeschichte.«
Welt am Sonntag
»›Vereister Sommer‹, eine Mischung, könnte man sagen, aus Walter Kempowski und "Doktor Schiwago", ein literarisches Meisterwerk.«
FAZ
»Was den Wert des Buches ausmacht, ist diese Unbestechlichkeit gegenüber jeglicher Ideologie.«
Dresdner Neueste Nachrichten
»Manche Texte brauchen Zeit. Viel Kraft und Ausdauer, auch Mut und eine gewisse Reife dessen, der sie verfasst, weil die Inhalte, die sie transportieren sollen, den Schreiber drohen niederzuringen. „Vereister Sommer“ von Ulrich Schacht ist so ein Text.«
Freie Presse
»Ein großartiger Lyriker, der Töne größter Zartheit und Beschwörungen der Urmacht von Natur zu verbinden weiß.«
Junge Freiheit
»Ulrich Schacht hat mehrere Bände Gedichte, Erzählungen und Essays veröffentlicht, vorzügliche Arbeiten, aber dies ist sein schönstes Buch geworden.«
Lesart