Vera Bischitzky
Die in Berlin geborene Slawistin arbeitet seit den 1980er Jahren als freie Publizistin, Lektorin und literarische Übersetzerin, vor allem aus dem Russischen. Sie veröffentlicht Essays über kulturhistorische Themen und übersetzte neben Werken der russischsprachigen Gegenwartsliteratur (u.a. Dina Rubina, Jewsej Zeitlin), Werke des Historikers Simon Dubnow, Erzählungen und Theaterstücke von Anton Tschechow (darunter “Die Dame mit dem Hündchen”, “Onkel Wanja”, “Der Kirschgarten”) und “Tote Seelen” von Nikolai Gogol, für dessen Neuübersetzung sie 2010 mit dem Helmut M. Braem-Preis ausgezeichnet wurde. Ihre Übersetzung des Romans “Oblomow” von Iwan Gontscharow wurde von den Lesern und vom deutschen Feuilleton begeistert aufgenommen. 2014 erhielt Vera Bischitzky den Internationalen Gontscharow-Preis für Literatur für das hohe Niveau der Übersetzung des Romans „Oblomow“ sowie für die weltweit erste Übersetzung der Briefe Iwan Gontscharows an Jelisaweta Tolstaja, „Herrlichste, beste, erste aller Frauen“ (Aufbau Verlag, 2013), insbesondere auch für ihre wissenschaftlichen Kommentare zu den beiden Werken.