»In "Westbesuch" von Jutta Voigt ist ein ganz eigener Humor, der speist sich aus 40 Jahren DDR - dieser Humor hat noch immer die Schärfe des
Unterdrückseins.«
Kölnische Rundschau
»Das Ergebnis ist großes, politisch nicht korrektes Lesevergnügen. Wir lesen, was viele von uns im geteilten Deutschland erlebt, aber sich nie eingestanden haben: gebremste Zuneigung, kontolloierte Annäherung, ambi- valentes Glück. «
Die Zeit
»Jutta Voigt nähert sich in ihrem wunderbaren Buch "Westbesuch" dem deutsch-deutschen Thema wie eine Paartherapeutin, die verkrachte Eheleute vor der nahenden Silberhochzeit behandeln muss.«
Der Spiegel
»Voigt versteht es, Tragik und Komik präzise auf den Punkt zu bringen.«
»Glänzend geschrieben, bisweilen mit sanfter Ironie, ist “Westbesuch” einer der lesens-wertesten Beiträge im Kontext der allzu oft lediglich stereotyp ablaufenden Ost-West-Diskussion.«
»Jutta Voigt erzählt hinreißend. Selbst, wo das eigene Erleben nicht dem Geschilderten entspricht, zieht einen das beschwingte Generalisieren in seinen Bann. Ehrlichkeit und Ironie verhindern verabsolutierendes Ereifern.«
Vorwärts
»Die ganz persönliche Erinnerung, das genaue Formulieren vergangener Befindlichkeiten - ein aktuelles Beispiel hierfür ist Jutta Voigts wunderbares Buch "Westbesuch".
«
Berliner Zeitung
»Lauter Geschichten, kleine, große, in denen es nicht um Helden und um Schurken geht, sondern um Menschen. Da wird nicht vorgeschrieben, wie man die DDR zu nennen habe, Jutta Voigt schreibt auf, wie es sich anfühlte, in einer Welt zu leben, die zweigeteilt war. Man sollte darüber reden, nach wie vor. Und wenn man es tut wie Jutta Voigt, dann ist das nicht nur lehrreich, sondern rührend und unterhaltsam dazu. «
Tagesspiegel
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Produktbeschreibung
Kein Ort Drüben
Warum so viele Westonkel mit einem geliehenen Mercedes in den Osten fuhren: Nach ihrem Überraschungsbestseller »Der Geschmack des Ostens« erzählt Jutta Voigt nun von den Absurditäten des Reisens zwischen Ost und West.
Westbesuch – ein Wort, das Erinnerung in sich trägt, an Willkommen und Abschied, Umarmung und Entfremdung. In ihrem brillant geschriebenen, ironischen und hellsichtigen Text stellt Jutta Voigt fest: Ost- und Westdeutsche kannten sich viel besser, als nach 1989 gemutmaßt wurde – und sie profitierten voneinander. Die einen freuten sich auf schöne Geschenke, die anderen genossen die Bewunderung ihres dicken Audis, ihres Lebensstandards, vor allem aber die Dankbarkeit für die mitmenschlichen Dienste an den Brüdern und Schwestern. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist die Besuchszeit vorbei. Dennoch fühlen sich viele Ostdeutsche immer noch zu Besuch im Westen und viele Westdeutsche als generöse Gastgeber. Das Glück ist nicht mehr da, wo wir nicht sind. Es hat da zu sein, wo wir sind.
Jutta Voigt schreibt über die Absurditäten des Reisens zwischen Ost und West – von Sehnsuchtsorten wie Reutlingen oder Paris und warum so viele Westonkel mit einem geliehenen Mercedes in den Osten fuhren.
Warum so viele Westonkel mit einem geliehenen Mercedes in den Osten fuhren: Nach ihrem Überraschungsbestseller »Der Geschmack des Ostens« erzählt Jutta Voigt nun von den Absurditäten des Reisens zwischen Ost und West.
Westbesuch – ein Wort, das Erinnerung in sich trägt, an Willkommen und Abschied, Umarmung und Entfremdung. In ihrem brillant geschriebenen, ironischen und hellsichtigen Text stellt Jutta Voigt fest: Ost- und Westdeutsche kannten sich viel besser, als nach 1989 gemutmaßt wurde – und sie profitierten voneinander. Die einen freuten sich auf schöne Geschenke, die anderen genossen die Bewunderung ihres dicken Audis, ihres Lebensstandards, vor allem aber die Dankbarkeit für die mitmenschlichen Dienste an den Brüdern und Schwestern. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist die Besuchszeit vorbei. Dennoch fühlen sich viele Ostdeutsche immer noch zu Besuch im Westen und viele Westdeutsche als generöse Gastgeber. Das Glück ist nicht mehr da, wo wir nicht sind. Es hat da zu sein, wo wir sind.
Jutta Voigt schreibt über die Absurditäten des Reisens zwischen Ost und West – von Sehnsuchtsorten wie Reutlingen oder Paris und warum so viele Westonkel mit einem geliehenen Mercedes in den Osten fuhren.
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