» In Zeiten der großen Familiensagas setzt er jedoch einen erfrischenden und
realitätsgesättigten Kontrapunkt, konfrontiert den Leser mit einer Realität,
der sich die Literatur ansonsten weitgehend verschließt. «
SR2 Kulturradio
» Lässiger Mix aus Retro und Zukunft [...]. «
Petra
» >Nachtleben< ist ein sprunghaftes Buch. Es ruckelt vor und zurück in Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft und reißt Löcher in Richards harte Schutzmauer aus Lügen. Ein
hartes, atemloses und ergreifendes Stück Literatur. «
RBB Radio Fritz
» Mit nur wenigen Strichen erschafft Mirco unglaublich dichte Atmosphären; seine Sätze sind
Farbfotos, deren Grundton zwischen verblichenem Sepia und hartem Neongelb wechselt [...]. «
http://www.litaffin.de/
» Es ist eine bewegend erzählte Geschichte über die Dinge, die das Leben ausmachen: Freundschaft, Familie, Liebe. «
Hannoversche Allgemeine
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Produktbeschreibung
So leicht verbrennt man nicht
Richard wächst im Kinderheim auf. Erst nach über fünfundzwanzig Jahren meldet sich seine Schwester: „Willst du Mama noch mal sehen?“ Gemeinsam brechen sie auf, und Richard berichtet, wie es ihm ergangen ist. Er erzählt von der Erzieherin Merle und seiner Geliebten Pia, von Flavio, seinem besten Freund, von Prügeleien, und von seinem Versuch, eine Familie zu finden. Der Leser wird zum Mitwisser seiner Lebenslügen, zum Komplizen seines Versteckspiels. Er begleitet Richard auf der Suche nach dem Ursprung seiner Einsamkeit. – Was es heißt, allein aufzu-wachsen, hat zuletzt Wolfgang Herrndorf in „Tschick“ ähnlich rührend und über-zeugend erzählt.
Mit wenigen Worten erschafft Buchwitz eine dichte Atmosphäre und liefert Zeit-kommentare, die man als Aphorismen für nachfolgende Generationen an die Wand hämmern möchte. Oliver Uschmann