» Die Historikerin Susanne Hantke liefert ein umfangreiches, durchweg erhellendes Nachwort, das keine Fragen offen lässt. Ihr gelingt es, dem 1979 gestorbenen Bruno Apitz eine Gestalt zu geben, die kein Scherenschnitt mehr ist; erstmals liest man von dessen psychischen und materiellen Nöten bei der Niederschrift des Buches. «
Mitteldeutsche Zeitung
» Die Geschichte ist so berühmt wie berührend [...]. «
vorwärts - Die Zeitung der Deutschen
» Die vorliegende ursprüngliche Fassung ist ein guter Grund für die Wiederentdeckung dieses kraftvollen Buches. «
Düsseldorf Guide
» [...] ein wichtiges Werk deutscher Literatur [...]. «
http://www.readers-edition.de/
» Wertvoll ist das kenntnisreiche Nachwort von Susanne Hantke, die den Roman in seinem historischen Kontext und biographisch verortet. «
Stuttgarter Zeitung
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Produktbeschreibung
Ein Welterfolg in neuem Licht
Diese Geschichte hat Generationen bewegt: Im Frühjahr 1945 wird ein dreijähriger Junge in das KZ Buchenwald eingeschleust. Wenn die SS ihn findet, ist ihm der Tod ebenso gewiss wie seinen Beschützern. Gegen alle Vernunft verstecken zwei Häftlinge das Kind, obwohl sie damit die Vorbereitungen des illegalen Lagerkomitees für einen Aufstand gefährden. Das Überleben des Jungen wird zum Sinnbild für den Überlebenswillen der Häftlinge. Der Roman entstand frei nach Motiven einer wahren Begebenheit. Man rezipierte ihn jedoch als Tatsachenbericht, und die Geschichte der Rettung des Kindes wurde in der DDR zum Symbol des antifaschistischen Widerstandskampfes. Was bisher nicht bekannt war: Apitz hatte die Rolle der Kommunisten ursprünglich viel konfliktreicher angelegt.
„In ‚Nackt unter Wölfen’ triumphiert die einfache Menschlichkeit.“ Marcel Reich-Ranicki