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Rezension(en): |
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Dieses Tagebuch des Goethe-Sohnes, sorgfältig und mit vielen Briefen ediert, ist ein hervorragender Kultur-, Bildungs- und Stimmungsbericht. |
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(Mitteilungen der Theodor Fontane Gesellschaft, Mai 2009) |
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Licht auf den stets im Schatten stehenden Sohn wirft das Reisetagebuch August von Geoethes "Wir waren sehr heiter". |
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Deutsche Presse-Agentur (dpa) (17.3.2007) |
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August von Goethe
Wir waren sehr heiter
Reisetagebuch 1819
Herausgeber: Gabriele Radecke
Gebunden, 334 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau-Verlag
978-3-351-03209-8
24,95 € *) / 47,60 Sfr

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Inhalt: |
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Ein neuer Blick auf Goethe und seinen Kreis
Im Mai 1819 brach August von Goethe mit seiner Frau nach Preußen und Sachsen auf. Erst jetzt, 188 Jahre später, erscheint sein Tagebuch mit vielen, teils unveröffentlichten, Briefen aus seinem Umfeld. Es ist wie ein großer fortgesetzter Brief an den Vater in vielerlei Spiegelungen.
Mit unveröffentlichten Briefen von Ottilie von Goethe, Adele Schopenhauer, Graf Brühl u. a.
Täglich führt der Sohn Tagebuch, so wie es der Vater will. Aufmerksam notiert er die Erlebnisse seiner Reise nach Potsdam, Berlin, Dessau, Dresden, Leipzig und in die Sächsische Schweiz. Der Aufenthalt des berühmten Paares in der preußischen Hauptstadt wird ein gesellschaft-liches Ereignis: August und Ottilie besuchen die Theater und Balletts, werden bei Hofe eingeführt und von der politischen und künstlerischen Prominenz empfangen. In den Tagebuchtext eingefügt sind Augusts Briefe an den Vater und dessen Antworten sowie Ottilies Korrespondenz mit der Mutter und den Freunden - eine bedeutsame Stimmencollage, in der Szenen einer spannungsreichen Ehe und einer schwierigen Vater-Sohn-Beziehung aufscheinen.
Mit unveröffentlichten Briefen von Ottilie von Goethe, Adele Schopenhauer, Graf Brühl u. a.
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August von Goethe
August von Goethe (1789-1830), einziges überlebendes Kind von Christiane Vulpius und Johann Wolfgang Goethe, 1808-1811 Studium der Kameral- und Rechtswissenschaften in Heidelberg und Jena, zunächst Kammerassessor, seit 1815 Kammerrat in Weimar, 1817 Ehe mit Ottilie von Pogwisch (1796-1872), Geburt der Söhne Walther (1818) und Wolfgang (1820) sowie der Tochter Alma (1827). August von Goethe starb auf seiner letzten Reise nach Italien am 27. Oktober 1830 in Rom. |
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