 |
 |
 |
| |
Rezension(en): |
|
 |
| |
Delikater Geschmacks-Krimi all'italiana - ein Genuss. |
|
| |
Die Rheinpfalz (08.11.03) |
|
| |
Das hier vorliegende Meisterwerk verdient nur ein Prädikat, nämlich KÖSTLICH! Und das in jeder Hinsicht! |
|
| |
(www.Krimi-Forum.net) |
|
| |
Jaumann schmückt seine Bilder detailreich, üppig, farbenprächtig und sinnlich aus. Nach dieser Ode an die Nahrungsaufnahme hat der gesättigte Leser nur noch einen Wunsch: Nachschlag!
|
|
| |
Nürnberger Nachrichten (22.06.03) |
|
| |
Spannend, intelligent und amüsant. |
|
| |
Rhein-Zeitung (17.05.02) |
|
| |
Eine raffiniert gestrickte, sozial genaue, kenntnisreiche, detailverliebte Detektivgeschichte. |
|
| |
Leipziger Volkszeitung (27.06.02) |
|
| |
...eine raffiniert komponierte Geschichte! |
|
| |
Hamburger Abendblatt (7./8.09.02) |
|
| |
Der 5.Krimi von B. Jaumann beschäftigt sich mit dem Geschmackssinn und ist eine Liebeserklärung an Rom, seine Einwohner und seine Küche...orgineller Plot, ausgefeilte Charakterisierungen, reizvolle Verschmelzung von Fiktion und "Realität". |
|
| |
ekz (8/02) |
|
| |
“Saltimbocca” ist der fünfte Roman in Jaumanns Reihe um die menschlichen Sinne, die er 1998 mit “Hörsturz” begann. Der 1957 geborene Augsburger spielt mit der eigenen Biografie, der als Ich-Erzähler auftretende Autor lässt Gemeinsamkeiten mit dem Schriftsteller Jaumann erkennen, was das Verwirrspiel noch amüsanter macht. Natürlich werden viele Leser versucht sein, und Jaumann weiß dies genau, den Autor und Erzähler gleichzusetzen, auch wenn damit gegen alle literaturwissenschaftlichen Regeln verstoßen wird. Das biografische Spiel ist von Ironie und Satire geprägt, insbesondere wenn man den Schluss der Geschichte bedenkt. Diesen muss aber jeder selbst lesen, dazu wird nichts verraten.
Verraten werden muss aber noch, dass man sich mit möglichst gesättigtem Magen an die Lektüre machen sollte. Selbst dann aber ist es mitunter schwierig, sich vollkommen auf den Lesestoff zu konzentrieren, da vor dem geistigen Auge immer diese Köstlichkeiten der italienischen Gerichte aufsteigen und dazu verleiten, die eigene Küche zu besuchen, um einen großen Topf dampfender Pasta mit verführerisch duftender Soße zuzubereiten. |
|
| |
episteme Kulturdienstleistungen (Mai 2002) |
|
 |
|
| |
|
|
 |
 |
 |
 |
Bernhard Jaumann
Saltimbocca
Roman
Broschur, 266 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-1509-7
8,95 € *) / 17,70 Sfr

|
|
 |
 |
 |
| |
Inhalt: |
|
 |
| |
Vier Sinne und vier Metropolen hat ein mäßig bekannter Krimiautor schon detektivisch durchmessen. Für den abschließenden Band seiner Reihe ist er in Rom den Abgründen des Geschmacks auf der Spur. Doch die Verkaufszahlen der bisherigen Romane sind eher bescheiden, die Recherchekosten in der ewigen Stadt dagegen beträchtlich. Der Autor kommt auf eine - wie er meint - geniale Idee: Er will sich in einer Trattoria einnisten, sich für einige Tage zu deftiger römischer Küche einladen lassen und verspricht dafür, diese Trattoria in seinem neuen Krimi werbewirksam in den Mittelpunkt zu stellen. Trattoriabesitzer Pallotta läßt sich auf das Geschäft ein, und der Autor schwelgt in Meeresfrüchtesalaten, Rigatoni con la pajata, Ochsenschwanzragout und Saltimbocca alla romana.
Zwischen den Mahlzeiten schreibt er seinen Krimi über den römischen Privatdetektiv Brunetti, einen sympathischen Verlierer, der sich mit Ehebruchsfällen über Wasser hält. Ein von ihm beschatteter Restaurantkritiker wird fachgerecht zerstückelt aufgefunden. Der Tat verdächtig ist ausgerechnet der Trattoriabesitzer, in dessen Tochter Brunetti genauso leidenschaftlich wie unglücklich verliebt ist. Zwischen mehr oder weniger appetitlichen Leichen und geheimnisvollen Renaissancegemälden, durch unterirdische Ausgrabungsstätten und Obdachlosenspeisungen im Vatikan läuft Brunetti der Lösung des Falls und der Liebe seines Lebens nach.
Doch je länger der Autor Brunetti durch Rom stolpern läßt, desto Bedrohlicheres geschieht in der Trattoria Pallotta. Ein Giftanschlag verdirbt den Gästen gehörig den Appetit. Noch schwerer ist für den Schriftsteller zu verdauen, daß sich Realität und Fiktion in unheimlicher Weise vermengen. Von ihm erfundene Figuren scheinen zum Leben zu erstehen, die Handlung seines Brunetti-Romans macht sich selbständig, und als Wirt Pallotta ein maßloses Schlemmermenü auftischt, ist klar, daß manch einem die feinen Bissen im Hals steckenbleiben werden.
"Saltimbocca" ist eine Liebeserklärung an Rom und die römische Küche, ein spannender Krimi zum Genießen und Verschlingen und zugleich eine intelligente Reflexion über Rezepte des Krimischreibens.
|
|
 |
|
| |
 |
|
|
|
 |
| |
Bernhard Jaumann
Bernhard Jaumann wurde 1957 in Augsburg geboren. Studium in München. Er war zehn Jahre Lehrer für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Italienisch in Bad Aibling, unterbrochen von einjährigen Auslandsaufenthalten in Italien und Sydney/Australien. Seit 1997 lebt er in Mexiko-Stadt.
Sein erster Kriminalroman, "Hörsturz", erschien 1998; zweiter und dritter Band seiner Krimireihe um die fünf Sinne erschienen 1999 ("Sehschlachten","Handstreich").
Foto: © Isolde Ohlbaum |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|