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G. Kiepenheuer
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  Rezension(en):  
  „Habseligkeiten“ ist eine vielschichtige und unsentimentale Familiensaga, eingebettet in das osteuropäische Schicksal des 20. Jahrhunderts.  
  (buchinformationen.de, 02/2005)  
  Wagners kluger und poetischer Prosa, intensiv in ihrer vermeintlichen Kargheit, kann man sich schnell nicht mehr entziehen, sie nimmt den Leser mit.  
  Die Welt (12.2.2005)  
  Richard Wagner hat alles andere als eine Hymne auf das idyllische Leben im Banat angestimmt; er hat eine breit gefächerte Familiensaga vorgelegt, die von Zäsuren geprägt ist, von freiwilligen und erzwungenen Abschieden von der Heimat und dem daraus resultierenden, unbehaglichen Gefühl des Fremdseins.  
  (Rhein-Neckar-Zeitung, 11.12.2004)  
  Vor allem ist es ein Buch über Auswanderer. Von dort aufzubrechen, wo das Leben unerträglich geworden ist, und woanders neu zu beginnen, ist ein immer wiederkehrendes Leitmotiv dieses Romans.  
  Dresdner Neueste Nachrichten (10.11.2004)  
  Selten wird in der Belletristik über den deutschen und rumänischen Alltag der jüngsten Vergangenheit mit einer so harten Ehrlichkeit berichtet.  
  (Neue Zeitung (Ungarndeutsches Wochenblatt), 15.10.2004)  
  Er hält die Erinnerung fest, damit jahrhundertealte europäische Geschichte unter deutschem Vorzeichen nicht verloren geht.  
  Sächsische Zeitung (3.11.2004)  
  Richard Wagners gelungener Roman zum schönsten deutschen Wort ... Mit dieser einen Vokabel lässt es Richard Wagner zum Glück nicht bewenden. Seine Prosa zieht den Leser von der ersten Seite an in den Bann. Präzise und detailfreudig schildert er eine rumäniendeutsche Familiengeschichte und den Weltzustand am Ende des vergangenen Jahrhunderts.  
  Märkische Allgemeine (27.10.2004)  
  Wagner ist ein hervorragender Erzähler, er schreibt pointiert, humorvoll, beklemmend, mit wenigen Sätzen schafft er Atmosphäre. ... Es ist ein Heimatroman der besten Sorte, wo die kleine Welt in unverwechselbaren Bildern die große spiegelt.  
  Berliner Zeitung (28.10.2004)  
  Wagners Roman bescheidet sich nicht mit der Schilderung der rumänischen Misere; im letzten Drittel beschreitet der Autor Neuland im Genre der osteuropäischen Emigrantenliteratur - er zeigt, wie sich die Verhältnisse des Ostens im saturierten Westen wiederfinden. ... Dass die Lebenskünste und die gesellschaftlichen Zwangsverhältnisse des Ostens auch im Westen ihre Entsprechung finden und dass Europa auf diese, von den Staatsarchitekten ganz und gar nicht beabsichtigte Weise zusammenwächst - dies gezeigt zu haben ist das Verdienst dieses erstaunlich klugen Romans.  
  Die Presse / Wien (16.10.2004)  
  Wagner kennt die Geschichten der Rumäniendeutschen, mitten unter uns, er schreibt sie auf. Und er hat es dieses Mal ganz ausgezeichnet gemacht.  
  Rheinischer Merkur (7.10.2004)  
  ... brillanter Roman.  
  (Eurocity, 10/2004)  
  ... aus Erinnerungen, Episoden, Anekdoten und Witzen erwächst ein amüsantes, nachdenkliches Jahrhundertpanorama.  
  Lausitzer Rundschau (2.10.2004)  
  Richard Wagner ist hier ein Familienroman gelungen, der sich kritisch und kein bisschen weinerlich mit dem wechselhaften Schicksal der Banater Schwaben auseinander setzt. Er beleuchtet mit scharf gesetzten Schlaglichtern die Wurzeln, aus denen die besondere Mentalität dieser Menschen wuchs.  
  Nürnberger Zeitung (25.9.2004)  
     
Richard Wagner
Habseligkeiten

Roman

Broschur, 281 Seiten,

Erschienen bei: Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-2245-3
9,95 € *) / 17,50 Sfr

 
  Inhalt:  
  "Ein Heimatroman der besten Sorte." Berliner Zeitung

Traumhafte Landschaften, Verrat und Liebe, Gestern und Heute. Generation für Generation geraten die Mitglieder einer Handwerkerfamilie aus dem rumänischen Banat in den Strudel der großen Geschichte. Mit "Habseligkeiten" hat Richard Wagner ein bedeutendes Familienepos von großer Wärme und Klugheit geschaffen.

"Für alle, denen Lesen ein Wirklichkeitsgewinn bedeutet. Ein im ursprünglichen Sinn spannendes Buch." Wiener Zeitung
 
 
       
  Richard Wagner
Richard Wagner, geboren 1952 im rumänischen Banat, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist und veröffentlichte Lyrik und Prosa in deutscher Sprache. Nach Arbeits- und Publikationsverbot verließ er Rumänien im Jahr 1987 und lebt seitdem als freier Schriftsteller in Berlin. Er gewann zahlreiche Preise und Stipendien, 2008 wurde er, in der Nachfolge von Karl-Markus Gauß und Karl Schlögel, mit dem Georg Dehio-Buchpreis ausgezeichnet. Werke (Auswahl): "Ausreiseantrag. Begrüßungsgeld" (Erzählungen), "Miss Bukarest" (Roman), "Der leere Himmel" (Essay), "Habseligkeiten" (Roman), "Der deutsche Horizont" (Essay), "Lisas geheimes Buch" (Roman), "Das reiche Mädchen" (Roman).
 
  Weitere Titel:
Ausreiseantrag. Begrüßungsgeld (TB)
Das reiche Mädchen
Der deutsche Horizont
Der leere Himmel
Es reicht
Habseligkeiten (TB)
Lisas geheimes Buch (TB)
Miss Bukarest (TB)
 
 
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*) Die Preisangaben in Euro sind die gebundenen Ladenpreise für Deutschland. Die Europreise für Österreich legt der von uns autorisierte Importeur entsprechend dem österreichischen Preisbindungsgesetz fest.