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Rezension(en): |
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Ein erstaunliches, ein ungestümes Buch, oft roh wie unbeschlagener Stein. ... Dieses Buch hat keine Zeit, es will noch wohin. ... Ein schaurig-schöner Wälzer voll expressionistischer Ausrufezeichen. |
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Süddeutsche Zeitung (4.8.2005) |
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Schonungslos beschreibt Hermans die menschlichen Abgründe und beweist sich in seinem Kampf um Wahrheit als ein ebenso passionierter wie unbeirrbarer Philantrop. |
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Rheinischer Merkur (7.7.2005) |
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Der politische Nonkonformismus und der feingeschärfte Sinn für Ambivalenzen haben neben der kristallklaren Sprache und der schnörkellosen Handlungsentwicklung Cees Noteboom zu der Bemerkung veranlasst, die niederländische Literatur sei ohne Hermans undenkbar.
Das ist, bei allem Respekt vor Nooteboom, stark untertrieben. Die Romane von Hermans sind nichts weniger als Meisterwerke der Weltliteratur. |
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Die Welt (25.10.2003) |
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Eine literarische Entdeckung, die seit langem überfällig ist: der Niederländer Willem Frederik Hermans. |
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Literaturen (Jul-Aug/2003) |
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Willem Frederik Hermans
Die Tränen der Akazien
Roman
Aus dem Niederländischen von: Waltraud Hüsmert
Broschur, 519 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-2254-5
9,95 € *) / 19,70 Sfr

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Inhalt: |
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Ein großer europäischer Erzähler
Das letzte Jahr des 2. Weltkriegs: Deutsche Truppen besetzen die Niederlande. Arthur Muttah ist durch den Krieg völlig entwurzelt. So sehr er versucht, sich neu zu orientieren, so wenig begreift er von dem, was um ihn herum passiert: Ist sein Freund Oskar ein Widerstandskämpfer, ein Opportunist oder ein Kollaborateur? Und seine Halbschwester eine Heldin der Résistance oder eine "Deutschdirne"?
"Die niederländische Literatur des 20. Jahrhunderts ist ohne ihn undenkbar." Cees Nooteboom
"Das genialische Frühwerk eines holländischen Céline … nach wenigen Seiten ist man süchtig." Süddeutsche Zeitung
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Willem Frederik Hermans
Willem Frederik Hermans (1921-1995) gehört zu den modernen Klassikern der europäischen Literatur. Er studierte Physische Geographie, promovierte und lehrte bis 1973 als ordentlicher Professor an der Universität Groningen. Während des Zweiten Weltkriegs begann Hermans zu schreiben und veröffentlichte neben mehreren Romanen Gedichte, Dramen, Erzählungen und Essays. Hermans ist mit zahlreichen Literaturpreisen bedacht worden, die er jedoch zumeist ablehnte. Seine Werke sind in den Niederlanden Schullektüre. Hermans starb 1995 in Utrecht.
Die Tränen der Akazien ist Hermans erster großer Roman. Lange war das Buch nicht auf deutsch erhältlich, mit der vorliegenden Neuübersetzung von Waltraud Hüsmert ist diese Lücke endlich geschlossen. In der Aufbau-Verlagsgruppe sind außerdem seine Romane Die Dunkelkammer des Damokles, Nie mehr schlafen und Au pair lieferbar.
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