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Rezension(en): |
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Zum 80. Geburtstag des Autors schreibt die FAZ: "Der Großironiker der DDR - ein bloßer Jasager war er nicht. Bis heute ist das bevorzugte Werkzeug des Erzählers Kant die lockere Zunge des Spötters geblieben. [...] Die Doktrin vom 'sozialistischen Realismus' suchte Kant zu unterlaufen durch Techniken, die dem diskontinuierlichen Erzählen westlicher Romane ähneln." |
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FAZ (14.6.2006) |
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Hermann Kant
Kino
Roman
Broschur, 203 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-1197-6
7,95 € *) / 15,80 Sfr

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Inhalt: |
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Voller Zeitkolorit und Witz
An einem verregneten Oktobertag sitzt einer, der es nicht nötig hätte, im Schlafsack auf einem Hamburger Boulevard. "Es ist Kunst!" erklärt er die Aktion den Vorübergehenden. Gerade aus dieser ungewöhnlichen Position gewinnt der Mann, der sich vorkommt wie in einem Kinostück, überraschende, amüsante und geistvolle Einsichten über zeitgenössische Befindlichkeiten.
"Großes Kino: Unser Mann in Hamburg." Die Zeit
"Ein Netzwerk feinster Spracharbeit …" Fritz Rudolf Fries, ND
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Hermann Kant
Hermann Kant wurde 1926 in Hamburg geboren. Er machte eine Lehre zum Elektriker. Im Zweiten Weltkreig war er Soldat, befand sich von 1945-49 in polnischer Kriegsgefangenschaft. Der Mitbegründer des Antifa-Komitees war im Arbeitslager Warschau und Lehrer an der Antifa-Zentralschule. Ab 1949 besuchte er die Arbeiter- und Bauern-Fakultät Greifswald und studierte von 1952 bis 1956 Germanistik in Berlin. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent und Redakteur. Er lebt seit 1962 als freier Schriftsteller in Berlin. Von 1978 bis 1989 war er Präsident des Schriftstellerverbandes der DDR.
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