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Rezension(en): |
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Das bekannte Szenario von David und Goliath entwirft Kant als Groteske und sampelt dafür Psychothriller, Teufelspakt und Literaturbetriebssatire. |
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Die Zeit (12.3.2010) |
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Das Buch Hermann Kants ist keine Lüge. Es ist seine Geschichte, seine Art, die Geschichte zu sehen. |
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(Volker Weidermann, FAS, 14.3.2010) |
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Die Lektüre ist mitreißend und vergnüglich, der existenzielle Ernst schmerzt noch kaum, so lange das literarische Spiel währt. ... Sprache, die glänzt und schützt, immer und immer wieder poliert, aber unter der Oberfläche brodelt. |
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Neues Deutschland (Irmtraud Gutschke, 2.3.2010) |
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Hermann Kant
Kennung
Roman
Gebunden, 250 Seiten,
Erschienen bei: Aufbau-Verlag
978-3-351-03301-9
19,95 € *) / 34,50 Sfr

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Inhalt: |
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"Nichts ist schlimmer, als nicht mehr den Überblick über Freund und Feind zu haben."
Hermann Kants brisanter Roman ist ein zur Groteske getriebenes Spiel um Einfluss, Beschränktheit und Arroganz eines Machtapparats. Das Beispiel der jungen DDR dient als Folie für die Ambivalenz des Verhältnisses zwischen Machthabern und Künstlern.
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Hermann Kant
Hermann Kant wurde 1926 in Hamburg geboren. Er machte eine Lehre zum Elektriker. Im Zweiten Weltkreig war er Soldat, befand sich von 1945-49 in polnischer Kriegsgefangenschaft. Der Mitbegründer des Antifa-Komitees war im Arbeitslager Warschau und Lehrer an der Antifa-Zentralschule. Ab 1949 besuchte er die Arbeiter- und Bauern-Fakultät Greifswald und studierte von 1952 bis 1956 Germanistik in Berlin. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent und Redakteur. Er lebt seit 1962 als freier Schriftsteller in Berlin. Von 1978 bis 1989 war er Präsident des Schriftstellerverbandes der DDR.
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