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  Rezension(en):  
  Die Literaturkritik hat Merle oft vorgeworfen, antimodern zu sein - er schrieb unbeirrt weiter realistisch-politische Romane im Stile Stendhals. Doch seine Leser goutieren das Rezept, gleichermaßen politisch wie unterhaltsam zu schreiben.  
  (DEUTSCHLANDFUNK, Zum 95. Geburtstag Merles am 20.8.03)  
  Für Fans historischer Romane ist "Fortune de France" ein echtes Schmöker-Erlebnis!  
  Thüringer Allgemeine (19.02.02)  
     
Robert Merle
Fortune de France

Roman
Aus dem Französischen von: Edgar Völkl, Ilse Täubert
Broschur, 396 Seiten,

Erschienen bei: Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-1213-3
10,00 € *) / 19,80 Sfr

 
  Inhalt:  
  Frankreich im 16. Jahrhundert - es tobt der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten. Die Christen beider Parteien metzeln einander fröhlich nieder: es fällt ja so schwer, den Glauben des anderen zu ertragen. Noch in der kleinen Welt von Burg Mespech im Périgord spürt der junge Pierre de Siorac den Riß, der durch das Land geht. Sein Vater, der Barron, ist Anhänger der reformierten Religion und zwingt die Kinder wie auch das Gesinde, sich gleichfalls zu bekehren. Die Mutter bleibt Papistin, ein nie nachlassender Grund für Konflikte. Und trotzdem ist für Pierre die Burg der Ort, an dem er sich geborgen fühlt. Hier lernt er fechten, reiten, lieben und bildet die Talente aus, die er dereinst - in den folgenden Bänden der Romanserie - dem guten König Henri Quatre leihen wird.

"Fortune de France" - Schicksal Frankreichs - ist ein unterhaltsamer und zudem genau recherchierter historischer Roman, "...und wenn ich mir die geschichtlichen Hintergrundinformationen allein zusammensuchte, dann nicht aus hugenottischer Sparsamkeit, sondern weil es mir großes Vergnügen bereitete und ich mit keine der vielen amüsanten, bunten, schrecklichen oder pikanten Einzelheiten entgehen lassen wollte, von denen die Memoiren jener Zeit übervoll sind." (Robert Merle)
 
 
       
  Robert Merle
Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.

 
  Weitere Titel:
Das Idol (TB)
Der König ist tot (TB)
Der Tag bricht an (TB)
Der Tod ist mein Beruf (TB)
Die geschützten Männer (TB)
Merle, Fortune de France
Die Insel (TB)
Die Rache der Königin (TB)
Ein vernunftbegabtes Tier (TB)
In unseren grünen Jahren (TB)
Madrapour (TB)
Malevil (TB)
Paris ist eine Messe wert (TB)
 
 
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*) Die Preisangaben in Euro sind die gebundenen Ladenpreise für Deutschland. Die Europreise für Österreich legt der von uns autorisierte Importeur entsprechend dem österreichischen Preisbindungsgesetz fest.