Themen
Neue Bücher
Zeitschriften
Katalog
Aufbau-Verlag
Aufbau Taschenbuch Verlag
Rütten & Loening
G. Kiepenheuer
  Suchergebnis:  
 
  Rezension(en):  
  " 'Au Pair' ist wunder trocken-humorvoll, lapidar erzählt, wobei man Hermans auch als unnachahmlich scheinbar beiläufigen Gesellschaftskritiker kennen lernt."  
  Münchner Merkur (06.09.2004)  
  Ein sehr sensibles, gefühlsbetontes Buch, empfehlenswert für all jene Leser, die sich gerne ihre eigenen Gedanken machen.  
  (Bücherschau Januar 2004)  
  Ein meisterhafter Roman.  
  Nürnberger Nachrichten (08.02.04)  
  ...verstört mit dem Wechsel von Schein und Sein. Hermans bleibt eine Entdeckung!  
  Sächsische Zeitung (03.01.04)  
  ...bereitet einen riesigen Lesespaß!  
  Kölner Stadt-Anzeiger (16.12.03)  
  Hermans bereitet seinen Leser sanft darauf vor, dass er mit ihm eine Vielzahl von Antwortmöglichkeiten auf eine der zentralen moralpolitischen Fragen der Nachkriegsjahrzehnte durchspielen will, ohne sich dabei von Tabus blockieren zu lassen.  
  (Landshuter Zeitung, 06.12.03)  
  Ein typischer Hermans-Roman: Die protokollarisch genaue Prosa erweckt den Anschein robusten Weltvertrauens - doch trotz der realistischen Darstellungsmittel werden die handelnden Figuren und die Leser in die Irre geführt.  
  NDR (Kulturelles Wort, Literatur, 14.12.03)  
  Heramns schildert die Verhältnisse mit schonungsloser Illusionslosigkeit und erinnert dabei an das herrliche Alltagsgeplauder der Filme etwa eines Eric Rohmer...  
  FAZ (29.11.03)  
  Ein intelligenter Thriller - Spannung bis zum Zerreißen!  
  Märkische Allgemeine (23.11.03)  
  Augenzwinkernd philosophiert Hermans über Kunst und Musik, Schönheit und Freundschaft, Wahrheit und Betrug.  
  (MAXIMA, Wien, 11/03)  
  Der politische Nonkonformismus und der feingeschärfte Sinn für Ambivalenzen haben neben der kristallklaren Sprache und der schnörkellosen Handlungsentwicklung Cees Noteboom zu der Bemerkung veranlasst, die niederländische Literatur sei ohne Hermans undenkbar. Das ist, bei allem Respekt vor Nooteboom, stark untertrieben. Die Romane von Hermans sind nichts weniger als Meisterwerke der Weltliteratur.  
  Die Welt (25.10.2003)  
  Seit kurzem nimmt eine dankbare deutschsprachige Öffentlichkeit die Romane des großen Niederländers zur Kenntnis. Ein Werk ist zu entdecken, das die literarische Tradition einer radikalen Daseinsskepsis mit einer nihilistischen Philosophie vereint.  
  Neue Zürcher Zeitung (22.10.03)  
  Hermans erlaubt sich in "Au Pair" den Genuss, ein paar Exemplare jener Bourgeoisie zu porträtieren, die sich Ende des 20. Jahrhunderts selbst überlebt hatten.  
  Der Spiegel (13.10.03)  
  Bildungsroman in doppeltem Sinne - einerseits ein sehr gebildeter Roman, andererseits verfolgt er den Leidens- und Bildungsweg eines jungen Mädchens in der Fremde. Hervorragende deutsche Übersetzung!  
  Rheinischer Merkur (09.10.03)  
  Einmal mehr zeigt sich Hermans in "Au pair" als wahrer Erbe Kafkas.  
  (www.literurkritiken.de)  
  Pflichtlektüre für ehemalige und künftige Aupair-Mädchen - und deren Lieben.  
  Der Standard (30.08.03)  
  Vergebliche Sinnsuche, niemand kann sie gut fabulieren Hermans. Das ist spannend wie ein Krimi, macht nachdenklich, ist ein Lesegenuss und vermittelt allerhand Wissenswertes.  
  Lausitzer Rundschau (31.08.03)  
  ... ein imposantes Buch über die Undurchschaubarkeit der uns umgebenden Welt, über Sein und Schein, Wahrheit und Betrug.  
  lesen&leute (Nr.4/2003)  
  Eine literarische Entdeckung, die seit langem überfällig ist: der Niederländer Willem Frederik Hermans.  
  Literaturen (Jul-Aug/2003)  
  Ein Schatz, den zu heben es sich gelohnt hat!  
  BUCHKULTUR (Aug-Sep/2003)  
  Man muss noch einmal dem Gustav Kiepenheuer Verlag danken, dass er diesen wundervollen Autor wieder aus der Versenkung geholt hat.  
  (www.zeichensprache.de)  
  Die Garde der niederländischen Autoren auf dem deutschen Buchmarkt ist nun um einen Namen reicher, der eine stärkere Präsenz hierzulande schon viel früher verdient gehabt hätte...  
  Buch aktuell (3/2001)  
  Willem Frederic Hermans, der als Lyriker debütierte und sich später in allen literarischen Gattungen betätigte, wäre hierzulande kein Unbekannter geblieben, hätte er von vornherein eine deutsche Verlagsheimat und "seinen" Übersetzer gefunden. Wenn er jetzt erstmals in deutscher Übersetzung erscheint, ist das mehr als eine literaturhistorische Vervollständigung, so sinnfällig nun die Spuren werden, die er in den Werken etwa von Mulisch, Nooteboom oder van der Hejden hinterlassen hat. "Erzählen ist die eine Sache", heißt es einmal im Roman, "aber die Wahrheit des Erzählten zu beweisen ist etwas ganz anderes." In beiden "Sachen" - und darin, als Autor Privates und Politisches zu transformieren - ist Hermans ein Riese, auf dessen Schultern Zwerge stehen. Die niederländische Literatur des 20. Jahrhunderts sei ohne Hermans nicht denkbar, sagt Cees Nooteboom im Nachwort zu dem Roman. Auch die europäische Literatur wäre ärmer ohne ihn.  
  Süddeutsche Zeitung (15./16.9.2001)  
Mehr:

Willem Frederik Hermans, Au pair
AVG | Bücher / Katalog

Neu im Gustav Kiepenheuer Verlag, August 2003; Willem Frederik Hermans: Au Pair. Roman
AVG | Presse / Neuersch. / G.K.

     
Willem Frederik Hermans
Au pair

Roman
Aus dem Niederländischen von: Waltraud Hüsmert
Gebunden, 495 Seiten,

Gustav Kiepenheuer Verlag
978-3-378-00650-8
19,90 € *) / 36,00 Sfr

 
  Inhalt:  
  Willem F. Hermans' letzter Roman erstmals in deutscher Übersetzung: eine junge Studentin in Paris

Willem Frederik Hermans' letzter Roman ist ein imposantes Buch über die Undurchschaubarkeit der uns umgebenden Welt, über Sein und Schein, Wahrheit und Betrug.

Kunstgeschichte und Französisch - das möchte Paulina, eine 19jährige Abiturientin aus Vlissingen, studieren. Aber natürlich nicht in Amsterdam wie ihre Cousine Klara, sondern in Paris, wo Französisch auch wirklich gelehrt und gesprochen wird. Weil Paulinas Eltern ihre abenteuerlichen Studienwünsche nicht finanzieren können, beschließt die junge Frau, sich als Au-pair-Mädchen zu bewerben. Nach mehrfacher Vermittlung gerät sie an den kunstsinnigen General de Lune. In seinem Haus begegnet man Paulina sehr respektvoll, stellt ihr ein luxuriöses Appartement zur Verfügung und überhäuft sie mit Geschenken. Paulina fragt sich allerdings, wozu diese Familie ein Au-pair-Mädchen braucht. Sucht der General womöglich eine Ehefrau für seinen mißratenen Enkelsohn? Als Paulina schließlich in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und in sonderbarer Mission in die Schweiz reisen soll, wird ihr der General noch suspekter. Was hat es mit dem Vermögen auf sich, das Paulina ins Ausland schmuggeln soll?

»Mit >Au pair< gelang dem Autor ein reiches, ein faszinierendes Werk, sein bestes seit >Nie mehr schlafen<: ein meisterhaft entworfenes Labyrinth, dem nicht zu entkommen ist.« NRC Handelsblad
 
 
       
  Willem Frederik Hermans
Willem Frederik Hermans (1921-1995) gehört zu den modernen Klassikern der europäischen Literatur. Er studierte Physische Geographie, promovierte und lehrte bis 1973 als ordentlicher Professor an der Universität Groningen. Während des Zweiten Weltkriegs begann Hermans zu schreiben und veröffentlichte neben mehreren Romanen Gedichte, Dramen, Erzählungen und Essays. Hermans ist mit zahlreichen Literaturpreisen bedacht worden, die er jedoch zumeist ablehnte. Seine Werke sind in den Niederlanden Schullektüre. Hermans starb 1995 in Utrecht. Die Tränen der Akazien ist Hermans erster großer Roman. Lange war das Buch nicht auf deutsch erhältlich, mit der vorliegenden Neuübersetzung von Waltraud Hüsmert ist diese Lücke endlich geschlossen. In der Aufbau-Verlagsgruppe sind außerdem seine Romane Die Dunkelkammer des Damokles, Nie mehr schlafen und Au pair lieferbar.
 
  Weitere Titel:
Au pair (TB)
Die Dunkelkammer des Damokles (TB)
Die Tränen der Akazien (TB)
Nie mehr schlafen (TB)
 
 
Home    |    Bücher    |    Autoren    |    Verlage    |    Aktuell
Rechte/Rights    |   Warenkorb    |    Kontakt    |    Impressum

*) Die Preisangaben in Euro sind die gebundenen Ladenpreise für Deutschland. Die Europreise für Österreich legt der von uns autorisierte Importeur entsprechend dem österreichischen Preisbindungsgesetz fest.