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Rezension(en): |
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Mit heiterer Gelassenheit bringt der Leipziger Magister der Philosophie die kunterbunten Theorien von Epikur bis Adorno auf den relativierenden Teppich. |
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(Ticket, 20. - 26. 02.03) |
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...charmant vorgeführte philosophische Reflexionen - ein Lesevergnügen. |
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ZeitPunkt Kulturmagazin Leipzig (2/03) |
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In 19 humorvollen Texten lässt sich der Autor auf das Vergnügen des Nach-Denkens ein und zeigt uns, wie unterhaltsam Philosophie doch sein kann. |
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(Maxima, Jan./Feb. 03) |
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Jan Kuhlbrodt
Platon und die Spülmaschine
Ein philosophisches Vergnügen
Illustrator: Ernst Kahl
Gebunden, 104 Seiten,
Gustav Kiepenheuer Verlag
978-3-378-01064-2
12,00 € *) / 22,10 Sfr

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Inhalt: |
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Ein philosophisches Karussell
Es ist eine alte Frage: Wozu betreibt der Mensch Philosophie, wo es doch so einträgliche Disziplinen wie Medizin, Betriebswirtschaft oder Jura gibt?
Jan Kuhlbrodt führt vor, daß die Philosophie - in ihrem ursprünglichen Sinn als »Liebe zur Weisheit« verstanden - eine höchst moderne, unterhaltsame, ja geradezu erotische Angelegenheit sein kann. Was hat es zu bedeuten, wenn die Nachtigall im Stadtpark Signalrufe des Handys nachahmt, die Technik also nicht mehr die Natur, sondern diese mittlerweile die Technik imitiert? Woran gemahnt uns ein Hund, der wieder und wieder entgegen der Fahrtrichtung die Rolltreppe hochstürmt?
In zwanzig feinsinnigen Texten läßt sich der Autor, selbst studierter Philosoph, auf das Vergnügen des Denkens ein und macht sichtbar, auf welch verblüffende Weise das Wissen und das Staunen, das Reflektieren und das Erleben miteinander in Einklang zu bringen sind: dann nämlich, wenn er sich vom Gedankengebäude wieder dem Sinnlichen und Alltäglichen zuwendet und den Tag für Tag aufs neue wahrgenommenen Dingen eine philosophische Dimension verleiht.
Ernst Kahl, einer der erfolgreichsten und zugleich anerkanntesten deutschen Cartoonisten (Titanic, Konkret u. v. a.), hat sich auf diesen Humor eingelassen und in typisch Kahlscher Manier mit feinem Strich die raffiniertesten Pointen gesetzt.
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Jan Kuhlbrodt
Jan Kuhlbrodt, geboren 1966, lebt in Leipzig. Er studierte Philosophie in Frankfurt/ Main sowie Literatur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2001 erschien von ihm das »Lexikon der Statussymbole«.
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