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Rezension(en): |
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Der politische Nonkonformismus und der feingeschärfte Sinn für Ambivalenzen haben neben der kristallklaren Sprache und der schnörkellosen Handlungsentwicklung Cees Noteboom zu der Bemerkung veranlasst, die niederländische Literatur sei ohne Hermans undenkbar.
Das ist, bei allem Respekt vor Nooteboom, stark untertrieben. Die Romane von Hermans sind nichts weniger als Meisterwerke der Weltliteratur. |
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Die Welt (25.10.2003) |
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Man soll mit Superlativen vorsichtig sein. Aber manchmal sind sie doch unvermeidlich. Etwa im Fall von Willem Frederic Hermans, den man wohl als den bedeutendsten niederländischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts bezeichnen muss. Seine Bücher sind Meisterwerke der Weltliteratur. |
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(Literaturblatt, 10/2003) |
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Wer eine Vorliebe für die bizarren Erzählwelten eines Franz Kafka hat, wird auch diesen Roman mögen! |
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(Neue Wernigeroder Zeitung, 29.8.2003) |
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Eine literarische Entdeckung, die seit langem überfällig ist: der Niederländer Willem Frederik Hermans. |
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Literaturen (Jul-Aug/2003) |
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Ein Schatz, den zu heben es sich gelohnt hat! |
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BUCHKULTUR (Aug-Sep/2003) |
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... schlichtweg meisterhaft. |
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Stuttgarter Zeitung (23.5.2003) |
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Man muss noch einmal dem Gustav Kiepenheuer Verlag danken, dass er diesen wundervollen Autor wieder aus der Versenkung geholt hat. |
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(www.zeichensprache.de) |
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Die deutsche Übersetzung ließ - trotz 43-jähriger Verspätung - vor einem Jahr die Literatur der Jahrtausendwende mulmig und altbacken erscheinen.
Der "Dunkelkammer" folgte 2002, wiederum in der großartigen Übersetzung von Waltraut Hüsmert, das Hauptwerk "Nie mehr schlafen". |
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(Hessischer Rundfunk, 15.01.03) |
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Interessant, ja höchst erstaunlich ist der Roman... |
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Die Presse / Wien (1.6.2002) |
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Eine außergewöhnliche (Wieder-)Entdeckung, ein großer Roman, aufregend, intelligent und zynisch. |
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(BUCHKULTUR (A), Apr-Mai/2002) |
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... eine Adaption philosophischer Haltungen im Umgang mit der Wirklichkeit. |
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Junge Welt (21.3.2002) |
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... von beklemmender Aktualität. |
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Lausitzer Rundschau (2./3.2.2002) |
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Seit Maarten ´t Hart hat man keinen subtileren Krimi gelesen als dieses Meisterwerk eines Autors, von dem mehr zu entdecken ist.
Hajo Steinert |
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Focus (11.2.2002) |
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Wiederentdeckt: ein Agententhriller des holländischen Existenzialisten Willem Frederic Hermans. |
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Tagesspiegel (12.1.2002) |
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Nun liegt das Meisterwerk aus dem Jahr 1958 auch in deutscher Sprache vor. |
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Westfälische Rundschau (12.1.2002) |
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... ein Roman aus der Nazizeit, der ein politisches Thema der historischen Überfrachtung entkleiden will. Einen Anfang beschreiben, als kenne man das Ende nicht. Aber am Ende noch wissen, wie es zustande kam. Welt-Anschauung statt Ideologie. |
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Die Zeit (17.1.2002) |
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In den Niederlanden erschien "Die Dunkelkammer des Damokles" 1958, und natürlich sorgte das Buch, das den Widerstand gegen die Nazis als grotesken, blutigen Witz vorführte, für wütende Proteste. Eine deutsche Übersetzung gab es schon wenige Jahre später; nur fand der Autor sie derart misslungen, dass er gleich jegliche Übertragung ins Deutsche verbot.
So kommt es, dass Hermans´ großer, verstörender Roman erst jetzt in deutscher Sprache herauskommt - und nun auch hier seine präzis ausgeklügelte, trotzdem nie thesenhaft auftrumpfende Schreckenswirkung entfalten kann. |
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Der Spiegel (3/2002) |
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... ein bitteres Spiel mit dem Absurden... Einer der berühmtesten niederländischen Romane erscheint endlich auf Deutsch - nach mehr als vierzig Jahren. |
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Berliner Zeitung (12./13.1.2002) |
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... bestürzend aktuell... |
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Buchmarkt (01/2002) |
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Hermans´grandioser Text ... entzieht sich jeder Rubrizierung. Vor allem aber ist es ein überlegenes Spiel des Autors mit sich selbst, seinem Thema, seinen Figuren und dem Leser, ein Spiel, dem man sich nicht entziehen kann. Eine spannende Lektüre bis zur letzten Seite, bis zum letzten Satz. |
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Neues Deutschland (20.12.2001) |
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... ein großartiges Stück Literatur... |
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Berliner Morgenpost (16.12.2001) |
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... ein hervorragend geschriebenes, ingeniös konstruiertes Buch. Wie kein anderes macht es den Anspruch von Hermans wahr, der Schriftsteller habe prinzipiell nonkonformistisch zu sein. |
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Die Welt (15.12.2001) |
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Wie man unabsichtlich zum Helden wird und aus Versehen zum Hochverräter. Ideologiekritischer Ausflug auf den Heldenfriedhof des niederländischen Widerstandes. |
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Die Zeit (6.12.2001) |
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...ein meisterhafter Roman des 1995 verstorbenen Willem Frederic Hermans, und er ist jetzt erstmals auf deutsch zu lesen.
"Die Dunkelkammer des Damokles" ist nur das erste einer ganzen Reihe von Büchern aus jener "finsteren Welt" Hermans´, die der Gustav Kiepenheuer Verlag jetzt auf deutsch vorlegen will. Wir begrüßen diese kommende große Verfinsterung der deutschen Bücherwelt auf das nachdrücklichste. |
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FAZ (4.12.2001) |
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Ein spannender und sehr plastisch geschilderter Roman, der nur die nötigsten Lesepausen gestattet. |
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Die Woche (29.11.2001) |
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Die Garde der niederländischen Autoren auf dem deutschen Buchmarkt ist nun um einen Namen reicher, der eine stärkere Präsenz hierzulande schon viel früher verdient gehabt hätte... |
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Buch aktuell (3/2001) |
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... ein furioses Buch... |
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ZDF (13.11.2001) |
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Ein bewegendes Buch, das nun endlich in deutscher Sprache vorliegt - dringend empfohlen. |
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Das Magazin (10/2001) |
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Mit der "Dunkelkammer" hat man sich beim Verlag Gustav Kiepenheuer für einen der, wie ein damaliger Kritiker formulierte, "raffiniertesten" und "perfidesten" Romane entschieden, dessen Protagonist, Henri Osewoudt, einen Platz unter den großen Figuren der Weltliteratur zwischen Josef K. und Oskar Matzerath verdient hätte...
Hermans will nicht nur als (Anti-)Niederländer gelesen werden, sondern als europäischer Dichter, der die Traditionen von E.T.A. Hoffmann und Kleist, Kafka und Leo Perutz, Céline und Sartre auf einzigartige Weise integriert und fortgeführt hat. Dazu muss uns jedoch Gelegenheit zu lesen gegeben werden. Der Anfang ist endlich gemacht. |
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Neue Zürcher Zeitung (18.10.2001) |
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Hermans, für Nachwort-Schreiber Cees Noteboom einer der herausragenden Vertreter der jüngeren niederländischen Literatur, starb bereits 1995 im Alter von 73 Jahren. "De donkere kamer van Damokles" hatte er als noch nicht einmal 40-Jähriger in seinem Heimatland veröffentlicht. Für die nun erschienene deutsche Ausgabe war es allerhöchste Zeit. |
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Freie Presse (14.9.2001) |
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"Die Dunkelkammer des Damokles" lässt seinen Leser - dank eines raffinierten Erzähltricks - bis zur letzten Seite im Ungewissen, was er von der Geschichte zu halten hat. Die beklemmende Paranoia, die er seinen Lesern zumutet, bildet eine der größten Attraktionen des Romans. |
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TAZ (18.9.2001) |
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Willem Frederic Hermans, der als Lyriker debütierte und sich später in allen literarischen Gattungen betätigte, wäre hierzulande kein Unbekannter geblieben, hätte er von vornherein eine deutsche Verlagsheimat und "seinen" Übersetzer gefunden. Wenn er jetzt erstmals in deutscher Übersetzung erscheint, ist das mehr als eine literaturhistorische Vervollständigung, so sinnfällig nun die Spuren werden, die er in den Werken etwa von Mulisch, Nooteboom oder van der Hejden hinterlassen hat.
"Erzählen ist die eine Sache", heißt es einmal im Roman, "aber die Wahrheit des Erzählten zu beweisen ist etwas ganz anderes." In beiden "Sachen" - und darin, als Autor Privates und Politisches zu transformieren - ist Hermans ein Riese, auf dessen Schultern Zwerge stehen. Die niederländische Literatur des 20. Jahrhunderts sei ohne Hermans nicht denkbar, sagt Cees Nooteboom im Nachwort zu dem Roman. Auch die europäische Literatur wäre ärmer ohne ihn. |
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Süddeutsche Zeitung (15./16.9.2001) |
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Auch wenn die Vergleiche verbraucht sind, diesen Roman müssen wir irgendwo zwischen Dostojewski (ohne dessen slawische Weitschweifigkeit), Kafka (ohne dessen Metaphorik) und Emmanuel Boves´ genialem Roman "Die Falle" (ohne dessen Hypersensibilität) ansiedeln. Man steht ihm nicht gegenüber, sondern wird mitverwickelt, hineingerissen. Schöpferischer Nihilismus in Hochpotenz.
... der eigentliche Meister der neuen niederländischen Literatur.
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Nürnberger Nachrichten (6.9.2001) |
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