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G. Kiepenheuer
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  Rezension(en):  
  "Das hervorragende Romanporträt Fodens lädt in seinen bizarresten Momenten auch zum Lachen ein. Dieses bleibt einem aber im Hals stecken, wenn man sich verdeutlicht, dass es ein realer Idi Amin war, der wie eine Romanfigur agierte."  
  (G Geschichte, Juni 2004)  
  Bas Buch über den Leibarzt des ugandischen Ex-Diktators Idi Amin ist äußerst lesenswert, es beleuchtet ein schauriges Kapitel der jüngeren afrikanischen Geschichte.  
  Greenpeace Magazin (Juli/August 2002)  
  Giles Foden, nach seiner Rückkehr aus Afrika für das Times Literary Supplement tätig und mittlerweile Literaturredakteur beim Guardian, hat mit dem Whitbread First Novel Award den renommiertesten britischen Literaturpreis für einen Erstlingsroman erhalten. Nach diesem gelungenen ersten Wurf dürfen wir auf seinen zweiten Roman, der demnächst erscheinen soll, gespannt sein.  
  Die Zeit (25.04.02)  
  Foden ist ein Kenner Afrikas, und er kann schreiben wie nur wenige. Sein Roman beweist ein außergewöhnliches Sprachtalent, große Beobachtungsgabe und intime Kenntnisse des Lebens auf dem Schwarzen Kontinent.  
  Frankfurter Neue Presse (13.02.02)  
  Der 1967 geborene Engländer Giles Foden hat einen ungewöhnlich anschaulichen und glaubwürdigen Roman verfasst, der sich gleichwohl nicht in Lokalkolorit und einer bloß spannenden Haltung verliert. Vom moralisch schlechthin Ernsten handeln, ohne ein einziges Mal moralisierend daherzukommen: Der noch junge Giles Foden beherrscht diese diffizile Kunst, als ob sie das Selbstverständlichste überhaupt wäre.  
  FAZ (04.02.02)  
  Foden ist vor allem das Psychogramm eines ehrenwerten Mannes gelungen, der der Faszination der Macht erliegt und durch Nichtstun schuldig wird. Darüber hinaus machen die Schilderungen des afrikanischen Alltags das Buch lesenswert.  
  Ostthüringer Zeitung (01.12.01)  
  Das Buch besticht durch seine saftig-dichte, realienreiche afrikanische Atmosphäre (Tierwelt, Landschaft, macondohafte Regengüsse), Einblicke in die Arbeit einer Tropenklinik, etymologische und kulturgeschichtliche Exkurse, die ausgewogene, den Ereignissen in ihrer Vielschichtigkeit gerecht werdende Betrachtungsweise, die Idealisierungen fern bleibt, den herben Humor und das verschrobene, überzeugend gezeichnete Personal.  
  Wiener Zeitung (23./24.11.01)  
  "Der letzte König von Schottland" ist ein makaberes Stück Historie und weit mehr als das Psychogramm eines Größenwahnsinnigen und eines Mitläufers. Jede der Figuren erzählt eine eigene Geschichte - über Uganda. Im Ton angemessen sarkastisch, führt der Autor sie ebenso fulminant wie leichtfüßig zu einem höchst spannenden (und man traut es sich kaum zu sagen: manchmal auch amüsanten) Ganzen zusammen.
Der für den "Guardian" schreibende britische Journalist ist Experte für islamistischen Terror.
 
  NDR (15.11.01)  
  ...eine fesselnde und nicht selten schockierende Lektüre.  
  Kölner Stadt-Anzeiger (3./4.11.01)  
  Spannungsreich eröffnet sich das Bild der ugandischen Gesellschaft, ihrer Sprache, ihrer Poesie, ihrem Untergang im Unrechtsregime. In der Tradition des großen Romanciers Joseph Conrad entfaltet Foden rückblickend die Korrumpierbarkeit des schottischen Mediziners Garrigan, der sich - zunächst naiv - in den ungewohnten afrikanischen Alltag eingliedert.  
  Nürnberger Nachrichten (20./21.10.01)  
  Eine kluge literarische Annäherung an die Faszination der Macht und die Macht der Angst.  
  Brigitte (02.10.01)  
  Zuerst wie ein ethnografischer Bericht anmutend, weitet der sich zu einem veritablen Roman um einen Diktator par excellence und seine ängstlichen und tatenlosen Helfer....Tolle Gegenwartsliteratur auch dies.  
  Buchmarkt (Oktober 2001)  
  Foden ist ein Porträt des Diktators Idi Amin gelungen, welches in seinen bizzaresten Momenten auch zum Lachen einlädt.  
  episteme Kulturdienstleistungen (24.08.01)  
Mehr:

Neu bei AtV, Juni 2003: Giles Foden: Der letzte König von Schottland. Roman
AVG | Presse / Neuersch. / ATV

     
Giles Foden
Der letzte König von Schottland

Roman
Aus dem Englischen von: Ulrich Blumenbach
Broschur, 429 Seiten,

Aufbau Taschenbuch Verlag
978-3-7466-1932-3
9,95 € *) / 18,40 Sfr

 
  Inhalt:  
  "König von Schottland" ist nur einer von unzähligen größenwahnsinnigen Titeln, die Idi Amin sich selbst verliehen hat. Der Oberbefehlshaber der ugandischen Streitkräfte übernahm 1971 nach einem Militärputsch gegen den Staatspräsidenten Milton Obote die Macht in Uganda.
Zufällig trifft just am Tag des blutigen Putsches Dr. Nicholas Garrigan, ein junger schottischer Arzt, in Kampala, der Hauptstadt von Uganda, ein. Trotz der Wirren des Umsturzes gelingt es Garrigan, bis zu dem Buschkrankenhaus vorzudringen, in dem er die nächsten Monate praktizieren wird. Und dann begegnet er per Zufall Idi Amin, als dieser mit seinem roten Maserati auf einer Landstraße entlangrast, eine Kuh überfährt und sich infolge des Unfalls die Hand verbinden lassen muß.
Kurz darauf wird Garrigan vom Gesundheitsministerium zum Leibarzt Idi Amins berufen - der "Conqueror of the British Empire" hat seinen schottischen Leibeigenen zu sich geholt. Garrigan wird zum Hofnarren, zum Vertrauten und außenpolitischen Berater des Diktators. Dabei begreift er nicht, daß seine Nähe zur Macht ihn nicht nur korrumpiert hat, sondern daß er sich im engsten Dunstkreis Amins keineswegs sicher fühlen kann, weil er nämlich längst schon überwacht und bespitzelt wird wie alle anderen.
Zu spät stellt er fest, daß er ein Teil des Schreckensregimes geworden ist, ein Mitwisser und Komplize, ein Verräter seines Heimatlandes und vor allem: ein Gefangener in Uganda. Die Ereignisse, die 1979 zu Amins Sturz führen, reißen auch Garrigan mit in einen Strudel von Flucht, Gewalt und Angst.

»Giles Foden hat mit dem Whitbread First Novel Award den renommiertesten britischen Literaturpreis für einen Erstlingsroman erhalten.«
Die Zeit

»Giles Foden läßt den Machthaber vor uns auf- erstehen, als ob er ihm persönlich begegnet wäre.« DeutschlandRadio

»Ein ungewöhnlich anschaulicher und glaubwürdiger Roman.« F.A.Z.

»Eine kluge literarische Annäherung an die Faszination der Macht und die Macht der Angst.« Brigitte

»Fulminant wie leichtfüßig und
höchst spannend.« NDR
 
 
       
  Giles Foden
Giles Foden, geb. 1967 in Warwickshire, England, lebte seit seinem fünften Lebensjahr mit seiner Familie in Afrika. Der Vater arbeitete im Auftrag der Vereinten Nationen an Projekten in mehreren afrikanischen Staaten. Seitdem fühlt er sich eng mit dem afrikanischen Kontinent verbunden und machte ihn zum Handlungsort all seiner Romane. 1993 zog Foden zurück nach England, arbeitete drei Jahre lang für das "Times Literary Supplement" und ist jetzt Redakteur beim "Guardian". Er lebt in London. Für Der letzte König von Schottland erhielt er 1998 den "Whitbread First Novel Award", den renommiertesten Literaturpreis für einen Erstlingsroman. Bei Aufbau sind außerdem die Romane "Sansibar" (2004) und "Die letzte Stadt von Afrika" (2006) erschienen.
 
  Weitere Titel:
Der letzte König von Schottland (TB)
Die Geometrie der Wolken
Die letzte Stadt von Afrika (TB)
Sansibar (TB)
 
 
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