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Verlagsgeschichte: Aufbau-Verlag

1945-50
Die Aufbau-Verlag GmbH wurde am 16. August 1945 gegründet, initiiert von dem Dichter Johannes R. Becher, im Auftrag des »Kulturbundes zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands«. Einer der vier privaten Gesellschafter war der spätere Minister für Kultur der DDR, Klaus Gysi. Im gleichen Monat erhielt der Verlag die notwendige Lizenz der sowjetischen Militäradministration und begann mit der Herstellung der ersten Bücher.

Bis Jahresende erschienen 12 Titel in 264 000 Exemplaren von Autoren wie Johannes R. Becher, George Lukács, Goethe und Heinrich Heine.

Im Frühjahr 1946 erwarb der Kulturbund e.V. durch notariellen Kaufvertrag alle Gesellschaftsanteile an der Aufbau-Verlag GmbH.

Herausragendes Ereignis der Anfangszeit ist das Erscheinen von Anna Seghers´ Roman »Das siebte Kreuz«, der seitdem die Aufbau-Longsellerliste anführt, und der Roman »Stalingrad« von Theodor Plivier. Außerdem erschienen Bücher von Ernst Bloch, Lion Feuchtwanger, Egon Erwin Kisch, Hans Fallada und Ludwig Renn. Victor Klemperers »LTI«, eine Analyse der Sprache des Dritten Reiches, wurde 1947 erstmals publiziert. Der Gedichtband »In den Wohnungen des Todes« begründete den Weltruhm der deutschen Schriftstellerin Nelly Sachs. Klassikerausgaben von Goethe, Heine, Kleist und Storm sollten nach dem Zusammenbruch Nazideutschlands geistige Orientierung bieten. Als Arnold Zweig aus dem Exil in Palästina zurückkehrte, wurde eine Werkausgabe in vier Bänden vorgelegt.

In den ersten fünf Jahren seines Bestehens hat der Verlag 236 Erstauflagen in 6,5 Millionen Exemplaren herausgegeben; mehr als die Hälfte diese Bücher stammt von Schriftstellern, die von den Nationalsozialisten ins Exil getrieben worden waren.

1950-60
Walter Janka übernimmt 1952 kommissarisch die Verlagsleitung und wird zwei Jahre später Geschäftsführer. Franz Fühmann und Erwin Strittmatter veröffentlichen 1953 erstmals im Aufbau-Verlag. Die ersten Exemplare der »Deutschen Volksbibliothek« werden verlegt, sie erscheinen zwischen 1954 und 1967 in 118 Titeln und werden rund 4 Millionen mal verkauft. Die zehnbändige Lessingausgabe begründet den Typus der großen Lese- und Studienausgabe des Aufbau-Verlages. Prägend für den Verlag wird auch die »Bibliothek deutscher Klassiker« mit ihren 153 Bänden. In einer Sonderschau mit anderen DDR-Unternehmen ist der Aufbau-Verlag erstmals 1954 auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Eine direkte Teilnahme ist durch den westdeutschen Börsenverein aufgrund der Verlagsenteignung in der DDR untersagt. Ein Jahr später wird Aufbau im Handelsregister umgeschrieben in Abteilung »C« für »volkseigene und gleichgestellte Wirtschaft«.

Jean-Paul Sartre und Ernest Hemingway erscheinen 1956 in Lizenz, für die Rezeption moderner Weltliteratur in der DDR ein ungeheures Ereignis.

Nach dem Aufstand in Ungarn lässt Ulbrich den Aufbau-Chef Walter Janka und den Lektor Wolfgang Harich verhaften, 1957 werden sie in Schauprozessen wegen »Bildung einer staatsfeindlichen Gruppe« zu Gefängnisstrafen verurteilt. Wichtige Titel der neueren europäischen und amerikanischen Literatur werden mit Beginn der stalinistischen Reformen aus dem Programm gestrichen, unter anderem Bände von Franz Kafka und Hugo von Hofmannsthal.

1960-70
Werkausgaben bedeutender Autoren bestimmten immer mehr das Verlagsprofil. Der erste Band der großen »Berliner Ausgabe« der Werke Goethes kam 1960 heraus, die größte deutschsprachige Edition Mark Twains wurde eröffnet. Auch Balzac, Swift und Fielding wurden mit Werkausgaben verlegt.

»Die Abenteuer des Werner Holt« von Dieter Noll wurde in dieser Zeit neben Anna Seghers´ »Das siebte Kreuz« das meistverkaufte Buch des Verlages. Als die Berliner Mauer errichtet wird, sprechen sich die meisten Schriftsteller der DDR dafür aus. Daraufhin kündigt der S. Fischer Verlag die Lizenzverträge für Franz Fühmann, Stephan Hermlin und Erwin Strittmatter. Mit Gottfried Kellers Roman »Der grüne Heinrich« und Theodor Fontanes »Effi Briest« wurde im Jahre 1962 die »Bibliothek der Weltliteratur« begonnen. »Der eiserne Gustav« erschien als erster Band einer zehnteiligen Fallada-Ausgabe.

Im Rahmen einer programmatischen Neuordnung der Verlage der DDR ab dem 1. Januar 1964, der sogenannten »Profilierung des Verlagswesens«, wurden dem Aufbau-Verlag die Buchbestände und Verlagsrechte des Thüringer Volksverlags und des Arion Verlages, Weimar, übertragen. Der schon 1844 gegründete Verlag Rütten & Loenig, seit 1952 mehrheitlich im Eigentum des Verlages Volk & Welt, wird aufgeteilt: Die Buchbestände und Verlagsrechte seines wissenschaftlichen Bereichs werden dem Verlag der Wissenschaft übertragen, der belletristische Teil, einige Mitarbeiter, die Buchbestände und Verlagsrechte und die sonstigen Vermögenswerte werden vom Aufbau-Verlag übernommen. Die Firma Rütten & Loening bleibt im Handelsregister C bestehen, wird seitdem jedoch in Personalunion vom Aufbau-Verlag geführt. Organisatorisch und wirtschaftlich wurden beide Verlage, zusammengefaßt als »Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar«, durch die Hauptverwaltung Verlage beim Ministerium für Kultur verwaltet und angeleitet.

Der Aufbau-Verlag, Berlin, wurde im Jahre 1966 Eigentümer der Grundstücke Französische Straße 32/33 in Berlin.

Deutsche und ausländische Klassiker vor 1900 und internationale Literatur des 20. Jahrhunderts bestimmten in diesen Jahren das vielfältige Programm. So führte der Aufbau-Verlag Gabriel García Márquez auf dem deutschen Buchmarkt ein.

1967 erschien der erste Literaturkalender, zwei Jahre später wurde Jurek Beckers Roman »Jacob der Lügner« veröffentlicht. Zum 175. Geburtstag Fontanes legte der Verlag »Romane und Erzählungen in acht Bänden« vor, die wegen ihrer editorischen Qualität international Aufsehen erregten.


1970-90
Als Forum für experimentelle Literatur diente die Reihe »Edition Neue Texte«:

Mit dem Band »Lesen und Schreiben« wurde das Werk Christa Wolfs übernommen.

Ungewöhnlich hohe Auflagen erreichte Eva Strittmatters erster Gedichtband »Ich mach' ein Lied aus Stille«.

Nach dem Erfolg von Irmtraud Morgners Roman von 1974, »Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura«, bestimmte in den folgenden Jahren Literatur von Frauen das Verlagsprofil. Die »Taschenbibliothek der Weltliteratur« wurde 1977 eröffnet. Die SED-Bezirksleitung Berlin drängt sich immer wieder in die Verlagsarbeit. Im Jahre 1979 werden »Instruktionen zum einheitlichen Vorgehen aller kulturpolitischen Institutionen im Umgang mit Autoren« erteilt. Schriftstellerverband, Verlage und andere Einrichtungen sollen möglichst frühzeitig in den Entstehungsprozeß neuer Werke »politisch-ideologisch« eingreifen, trotzdem erschienen immer wieder kritische Texte. Christoph Hein wurde 1982 mit der Novelle »Der fremde Freund« auch international bekannt.

Bei seinem 40-jährigen Jubiläum im Jahr 1985 hatte der Aufbau-Verlag bereits aus 55 Ländern Bücher verlegt. Texte vieler Autoren, deren Weltrechte beim Aufbau-Verlag lagen, wurden in alle bedeutenden Sprachen übersetzt. Schon zu dieser Zeit zeigte sich das deutliche Engagement des Aufbau-Verlages für jüdische Autoren wie Feuchtwanger, Seghers, Zweig, Kisch, Heine und Börne.

Zu Bertolt Brechts 90. Geburtstag lagen die ersten Bände der »Großen Berliner und Frankfurter Ausgabe« vor, ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Suhrkamp Verlag, mit dem schon ab 1955 für die Brecht-Ausgabe kooperiert wurde. Gegen Ende der DDR war »Aufbau – Außer der Reihe« ein Forum für junge, unangepasste Literatur. Christoph Heins Buch »Horns Ende« wurde 1985 ohne Genehmigung der Zensur gedruckt. Wichtige Autoren des Aufbau-Verlages traten beim Zusammenbruch der DDR in die Öffentlichkeit. Die »Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel« akzeptierte im November 1989 das Ende der Zensur.

1990-2002
Im Herbst 1989 erklärte die SED überraschend, daß der Aufbau-Verlag ihr Eigentum sei. Mehrere der wichtigen Autoren und die Belegschaft protestierten dagegen. Anfang 1990 beschloss die SED/PDS, den Aufbau-Verlag Berlin und Weimar und den Verlag Rütten & Loening in Volkseigentum zu geben.

Damit geriet der damit »volkseigene« Verlag am 1.7.1990 als umgewandelte GmbH in die Zuständigkeit der Treuhandanstalt, deren erster Präsident, Detlev Rohwedder, den Erhalt des Verlages zur Chefsache erklärte. Bis zur Währungsunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR waren im Aufbau-Verlag rund 4500 Erstauflagen mit 125 Millionen Exemplaren erschienen. Unter den Bedingungen der DDR hatte der Verlag zwar einen großen Bestand an Verlagsrechten, aber nur wenige gängige lieferbare Titel in den Buchhandlungen und im Auslieferungslager vorrätig. Nach der Öffnung des Marktes der DDR war die Konkurrenz aus den alten Bundesländern übermächtig. Die meisten Lizenzen von westlichen Autoren für das Gebiet der DDR waren für bestimmte, bereits ausgelieferte Auflagenhöhen abgeschlossen worden und daher zurückgefallen. Diese Titel wurden jetzt von den westlichen Verlagen selbst vertrieben. Mit dem riesigen Angebot an allen ihren lieferbaren Titeln wurden die Buchhandlungen der DDR überschwemmt. In den Buchhandlungen in den alten Bundesländern war der Aufbau-Verlag nie vertreten gewesen und wurde wie eine unbedeutende Verlagsneugründung kaum wahrgenommen. Die Lizenzen wichtiger Aufbau-Autoren lagen noch immer bei westlichen Verlagen und wurden erst nach einiger Zeit zurückgegeben, da diese Verträge für bestimmte Laufzeiten ohne Auflagenbegrenzung abgeschlossen gewesen waren. Aufgrund dieser Situation erlebte der Aufbau-Verlag gewaltige Umsatzeinbrüche und mußte mehr als zwei Drittel des Personals entlassen. Trotzdem kam es noch zu Verkaufserfolgen: »Der Sturz - Gespräche mit Erich Honecker« war der erste Bestseller des Aufbau-Verlages nach der Wende.

Am 18. September 1991 erwarb eine Investorengruppe unter Führung der BFL-Beteiligungs-GmbH des Frankfurter Unternehmers Bernd F. Lunkewitz, die Aufbau-Verlag GmbH und die Rütten & Loening GmbH von der Treuhandanstalt, ohne das traditionelle Verlagsgebäude in der französischen Strasse, das für Regierungszwecke reserviert wurde.

Im Jahre 1992 wurden richtungsweisende Entscheidungen für die Verlagsgruppe getroffen: die traditionelle Taschenbuchreihe war zunächst in erneuerter Form weitergeführt worden, jetzt aber wurde mit der Gründung des Aufbau Taschenbuch-Verlages die wirtschaftliche Zukunft der ganzen Verlagsgruppe gesichert. Das Programm des Verlages Rütten & Loening wurde umgestellt auf populäre Belletristik und Sachbücher, die bisherige sehr anspruchsvolle Literatur wurde vom Aufbau-Verlag übernommen. Der Aufbau-Verlag übernahm auch die Zeitschriften »ndl« und »Sinn & Form«. Der erste große literarische Erfolg des Verlages war Erwin Strittmatters letzter Teil der Romantrilogie »Der Laden«, von dem in kurzer Zeit mehr als 120.000 Exemplare verkauft wurden. Einen sensationellen Aufschwung erreichte der Verlag mit Victor Klemperers Tagebüchern der Jahre 1933-1945 mit dem Titel »Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten« (1995), aber auch Bücher von Brigitte Reimann oder Texte von Alfred Kerr wurden in großer Zahl verkauft.

Mit der langfristig geplanten Herausgabe der GBA (Große Brandenburger Fontane-Ausgabe) sowie dem Beginn der Berliner Ausgabe der Werke Arnold Zweigs (seit 1996) und dem Start der Anna Seghers-Gesamtausgabe anläßlich des 100sten Geburtstages im Jahre 2000 (zu allen Ausgaben können die Editionspläne auf der Homepage eingesehen bzw. angefordert werden) zeigt der Aufbau-Verlag weiterhin starkes Engagement im Bereich »Klassiker der Weltliteratur«.

Besonders erfolgreich in den vergangenen Jahren waren Titel wie »Stille Rebellen. Der Überfall auf den 20. Transport nach Auschwitz«, ein Buch der Autorin Marion Schreiber über den Widerstand gegen die Nazidiktatur in Belgien; im Bereich Belltristik sind Autorinnen wie Fred Vargas, Polina Daschkowa, Tanja Dückers und Autoren wie Nino Filastó, Robert Merle, Thomas Lehr u. a. mit großen Verkaufs- und Medienerfolgen der Öffentlichkeit ins Bewußtsein gerückt.

Seit Frühjahr 2000 werden im Aufbau-Verlag auch Bilder- und Kinderbücher, die durch Ausstattung und Themenwahl kleinen bibliophilen Kostbarkeiten entsprechen, herausgegeben. Daß der Verlag im Jahre 2001, also im Jahre 10 der Privatisierung, mit Namen wie Stephen Fry und dem in England bereits preisgekrönten Buch von Giles Foden, mit sensationellen Büchern von Rudolf Leonhard (Hrsg. von Steffen Mensching) und Biografien über Sebastian Haffner sowie Heinz Rühmann aufwarten kann, zeigt, wie verbindliche Pflege von Tradition und moderne, zeitgemäße Editionspraxis im Hause eine gute Einheit gefunden haben.

Heute ist der Aufbau-Verlag einer der bekanntesten und profiliertesten deutschen Verlage. Neben den traditionellen Bereichen der klassischen Weltliteratur mit dem Schwerpunkt auf der deutschen Klassik, der Literatur des Exils und des Widerstands und der Literatur der DDR ist die ganze Bandbreite der gehobenen zeitgenössischen Literatur vertreten. Besonders betont wird die emotional packende, dramatische Literatur in der Tradition des europäischen Romans, der Partei nimmt für Aufklärung und Emanzipation in der Gesellschaft und sich gegen Krieg und Unterdrückung engagiert.

Essays zur Politik, Philosophie, Geschichte und verwandte Themen, experimentelle Texte, Lyrik und Sachbücher aus fast allen geisteswissenschaftlichen Bereichen vervollständigen das Programm des Aufbau-Verlages. Damit erhebt der Verlag auch einen politischen Anspruch auf Einmischung der Literatur in die Gesellschaft und stellt immer wieder neu die Frage, wie Literatur emanzipatorisch und aufklärerisch wirken kann.

2003-2006
Oktober 2003: Dr. Michel Friedman wird Herausgeber für einen Teilbereich im Programmsegment »Politisches Buch«.
Die Berliner Aufbau Verlagsgruppe freut sich, daß es ihr gelungen ist, Dr. Michel Friedman als Herausgeber für den Programmbereich »Politisches Buch« zu gewinnen. Michel Friedman wird sein kreatives und intellektuelles Potential sowohl bei Konzeption und Akquise von Buchprojekten einbringen als auch für zunächst drei Titel je Programm verantwortlich zeichnen. Programmgeschäftsführer René Strien verspricht sich von Michel Friedmans Einbindung in die Verlagsarbeit eine Stärkung des für Aufbau traditionell wichtigen Bereichs des politischen Sachbuchs. Der Aufbau-Verlag will seine multikulturelle europäische Sichtweise nutzen, um das politische Buch im Aufbau-Verlag um weitere und neue Impulse zu verstärken. 2005 feierte der Aufbau-Verlag seinen 60sten Geburtstag im Berliner Ensemble mit Armin Mueller-Stahl u. a. Gästen.

Am 28.November 2006 wurde die Verfilmung und Digitalisierung des Aufbau-Schriftgut-Archivs (1945-1990) abgeschlossen. 1,2 Millionen Blatt wurden - die Originale liegen als Dauerdepositum in der Staatsbibliothek zu Berlin - mit finanziellen Mitteln des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das sich auch um schützens- und bewahrenswertes nationales Kulturgut kümmert, digitalisiert, verfilmt, gesichert und für die Wissenschaft und Forschung benutzbar gemacht. Die Firmen MFM Hofmaier GmbH & Co. KG und Mikro-Univers GmbH setzten die Digitalisierung als eine Art Pilotprojekt dieser Art technisch um.
Das Aufbau-Schriftgut-Archiv umfaßt Briefe (oder Durchschläge von Briefen), Manuskripte, Gutachten, Rechnungen, Dokumente aus Behörden der DDR und andere Materialien, überwiegend auf säurehaltigem oder vom Verfall bedrohtem Papier geschrieben. Für die Erforschung der Literatur der DDR gilt dieses Archiv als eine unerschöpfliche Quelle.

 

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Children picture books:
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