Laudatio auf Verena Boos

Verena Boos - Mara-Cassens-Preis 2015Verena Boos hat den Mara-Cassens-Preis 2015 für ihren Debütroman »Blutorangen« gewonnen. Der 1970 von Mara Cassens gestiftete Preis ist mit 15.000 Euro der bundesweit höchstdotierte Literaturpreis für ein deutschsprachiges Romandebüt und wird jährlich vom Literaturhaus Hamburg verliehen. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung hielt Ruthard Stäblein folgende Laudatio auf Verena Boos: 


Coup d´essai, coup de maitre. Sagt ein französisches Lobwort. Wenn einem mit dem ersten Versuch sofort etwas Meisterliches gelingt. Verena Boos hat gleich mit ihrem ersten Buch so einen Coup gelandet. Zwar hat sie einige Vorstudien betrieben. Schreibwerkstätten besucht,  der Jürgen Ponto-Stiftung, an der Bayerischen Akademie des Schreibens. Sie nahm auch am Klagenfurter Literaturkurs teil. Sie hat auch einige Kurzgeschichten veröffentlicht. Und schreibt auch als Journalistin für Zeitungen und Zeitschriften wie „Der Freitag“ und „publik forum“.  Dennoch war und bleibt ihr erster Roman eine große Überraschung. Auch für mich. Denn Verena Boos kommt nicht aus dem Literaturbetrieb. Sie ist kein gestyltes Fabrikat der creative-writing –Abteilung unserer geisteswissenschaftlichen Fakultäten. War weder in Leipzig noch in Münster, wo man jahrelang Romaneschreiben büffeln kann. Verena Boos hat nicht einmal Germanistik studiert. Und dann kommt  sie auch noch aus der tiefsten Provinz, aus Rottweil, wo man sich als Teilnehmer am Narrensprung  allmorgendlich abstempeln lässt. Wie die Autorin in einem „Palimpsest“ für ihre Heimat verrät. Ihren Lesern in Rottweil erklärt sie auch, was das ist, ein Palimpsest: ein „beschriebenes Pergament, von dem der ursprüngliche Text abgekratzt wurde und das danach erneut beschrieben wurde. Kann jeder Schwabe nachvollziehen.“

 

Und könnte man auch auf ihre Schreibweise beziehen.

 

Die Schwäbin Verena Boos blieb aber nicht im „Ländle“, sondern ging gleich nach dem Abitur nach Paris, an das „Institut catholique“, zum Studium generale. Und dann zum Studium der Soziologie und Anglo-Amerikanistik nach Konstanz, zu Aleida Assmann, der Spezialistin für die Erforschung von Erinnerungskultur, nach Bologna, nach Glasgow. In Florenz promovierte sie dann über die Identifizierung von Bürgern mit einem Nationalstaat, den es einmal vor Urzeiten gab aber heute noch gar nicht wieder gibt. Der Schotten mit Schottland, der Katalanen mit Katalonien. – Das war wohl schon ihr erster Sprung in die Fiktionalität. - Schließlich ging sie in eine der Hauptstädte dieses nicht existierenden Kataloniens, nach Valencia. Und arbeitete danach noch einige Jahre in der Leitung eines Hauses zur Betreuung von Familien schwer herzkranker Kinder. Bevor sie nach Frankfurt zog, wo ich sie kennen lernen durfte. Durch ihren Erstlings-Roman Blutorangen. Verena Boos ist also ausgebildete Soziologin und Historikerin der Erinnrungskultur. Und so ist es nur folgerichtig, dass ihr erstes großes Buch von der großen Historie handelt. Es geht vordergründig betrachtet um die Geschichte des spanischen Bürgerkriegs. Von 1936 bis 1939 dauerte er. Als der generalissimo Franco gegen die rechtmäßig gewählte Regierung der Volksfront, also gegen die spanische Republik putschte. Franco siegte und rächte sich an den Besiegten. Mit Hilfe der italienischen Faschisten und der deutschen Luftwaffe. Der legendären Legion Condor. Und aufgrund des Streits unter den Linken, der Anarchisten, die sofort die soziale Revolution wollten und in Barcelona Geld Icarusverbrannten. Der Kommunisten, die mit Hilfe Stalins und der Komintern ihre trotzkistischen Feinde von der POUM verhafteten, verhörten, folterten, vernichteten. Stasi- Mielke hat hier geübt. Verena Boos weiß, dass man das alles nachlesen kann, etwa bei Franz Borkenau oder in der „Farm der Tiere“ von George Orwell.  Sie kocht also diese große Geschichte des 20. Jahrhunderts von Verrat und Verfolgung nicht noch einmal auf.  Sondern sie lässt sie weiter laufen, verfolgt sie bis heute. Ihr Fluchtpunkt ist die Aktualität, ihre Perspektive läuft auf die Gegenwart zu. Welche Folgen hat die Geschichte. Was wurde aus den Schergen Francos, und was aus den Republikanern, die zu hunderttausenden fliehen mussten oder in Spanien heute Unvorstellbares erleiden mussten.  Und wie gehen die Enkel und Urenkel der Täter und Opfer mit dieser tonnenschweren Last der Geschichte um. Die Traumata hören mit dem Tod der Ahnen nicht auf, der Brand der Geschichte wird nicht einfach gelöscht. Er schwelt unterirdisch und im Geheimen weiter. Vor allem, wenn so viel verschwiegen wird. Vor allem wenn das Schweigen, die Geheimnistuerei, das Zusammenleben der Familie regelt, ja erst ermöglicht. Das ist die Schwelle, an der aus dem Geschichtsroman ein Roman voller Geschichten wird. Und diese Schwelle hat Verena Boos mit Bravour überschritten. Denn sie hat die Kraft des genauen Beobachtens und Bauens, des Erzählens und des Erfindens. Und sie hat vor allem Stil. Davon später mehr. Erst einmal erfindet sie Figuren, die gegensätzlicher kaum sein können. Ein 18-jähriger Francisco, der von seinem Bruder um sein Erbe und später auch noch um seine Geliebte gebracht wird. Der von Franco 1941 in die „legion azul“, in die blaue Legion, abkommandiert wird. Hier meldet sich die Historikerin Boos, die uns darauf aufmerksam macht, dass dieser Franco gar nicht so neutral war, wie ihn die Geschichtsbücher darstellen. Franco schickte etwa 50-tausend Legionäre an die Seite von Hitlers Wehrmacht, in die Sowjetunion, zur Belagerung von Leningrad. Ausgebildet wurden sie in Grafenwöhr, in der Oberpfalz. Ein eher unbekanntes Detail der Geschichte, über das die Historikern Boos uns aufklärt. Aber zugleich meldet sich die romancière Boos zu Wort. Wie sie schildert, wie dieser Francisco vor Leningrad fast erfriert, wie seine Kameraden wie die Fliegen sterben, wie Francisco im Lazarett Orangen aus seiner Heimat Valencia isst, wie er dann nach der Heimkehr erfahren muss, dass sein Sehnsuchtsziel an der Front, seine Elsa, vom Bruder weggeheiratet wird, wie er in der guardia civil aufsteigt, wie er in Teruel eine Verfolgte des Regimes, eine Schönheit heiratet, wie er eine Familie aufbaut und tyrannisiert, wie er scheinheilig jede Woche mit seinem Bruder und seiner ehemals angehimmelten Elsa sich zum Mittagessen trifft, wie all das nie in der Familie an- , nicht einmal ausgesprochen wird, wie Boos all das ausgestaltet, das ist einfach fulminant.

 

Auf die andere Seite stellt sie Antonio. Er träumt von einem Studium an der Sorbonne, gerät aber in den Bürgerkrieg, flüchtet im Juni 1939 mit Frau Julia und dem dreijährigen Pau, „zu einem Bündel geschnürt“, aus Valencia nach Frankreich. In Angouleme wird die Familie interniert. (Wieder ein Hinweis der Historikerin Boos: Die Französische Republik ließ die spanischen Republikaner in Lagern internieren!) Schließlich besetzt die Wehrmacht Frankreich. Antonio wird 1940 abtransportiert. Zielort : KZ Mauthausen, wo viele Rotspanier gefangen gehalten werden. (Wie übrigens auch in Buchenwald, wo der Schriftsteller Jorge Semprun überlebte. Sein Roman „Was für ein schöner Sonntag“ verfährt ähnlich wie Verena Boos. Auch Semprun lässt Buchenwald nicht einfach mit der Befreiung enden, sondern fragt weiter, was machten die Sowjets mit Buchenwald, wieder ein Lager, was macht Buchenwald heute mit ihm, mit Semprun, in der Erinnerung, was macht Buchenwald mit den Deutschen, mit dem Erbe Goethes, der den Ettersberg liebte, auf dem das KZ errichtet wurde.)

 

Als Antonio im Roman in München ankommt, verwandelt sich Verena Boos endgültig von einer Historikerin in eine Romanautorin. Sie lässt ihren Antonio im Münchner Bahnhof einfach aus dem Waggon mit den Gefangenen aussteigen und sie lässt ihn einfach fliehen.  Und sie schildert richtig spannend, wie diese Flucht gelingt. – Übrigens: Was für ein historischer Zufall, dass eine Romanautorin eine Flucht in einem Bahnhof erfindet, der im selben Jahr des Erscheinens ihres Romans zum Symbol von Flucht par excellence wird.  – Vom Münchener Bahnhof aus gelangt Antonio mit der Hilfe eines Pfarrers in einen oberbayerischen Bauernhof, wo er als französischer Fremdarbeiter die NS- Zeit übersteht.  Später wird er auf dem Münchener Großmarkt mit Orangen aus Valencia handeln.

 

Das alles bleibt immer noch im Rahmen eines geläufigen, beliebigen historischen Romans. Die „Blutorangen“ werden aber erst zu dem bemerkenswerten Roman einer Debütantin, die heute mit großem Recht den Mara-Cassens Preis erhält, durch ihre Fadenkreuze. Durch die Konstruktion aus dem Jetzt. Der Nullpunkt des Romans von Boos liegt in der Jetztzeit. Die erste Überschrift lautet wörtlich: „Null. August 2004“. Des Faschisten Tochter Maite und des Republikaners Enkel Carlos nehmen im August 2004 an einer Exhumierung teil, bei der die Geheimnisse der Geschichte, die Antonio im spiegelbildlichen Verhältnis zu Francisco seiner Familie ebenfalls verschwiegen hat, kommen also die Geheimnisse ans Tageslicht.

 

Wobei wir am Dreh- und Angelpunkt des Romans angelangt sind: der Ausgrabung von Geheimnissen.  Seit der Jahrtausendwende verbreitet sich in Spanien massenhaft ein Phänomen, das ich als Rütteln an der Geschichte bezeichnen möchte. Das Rütteln ist wörtlich zu nehmen. Die nachkommenden Generationen, im Roman von Boos sind das die Tochter des Faschisten und des Enkels des Republikaners, durchrütteln den Boden der Geschichte. Sie decken die Massengräber auf,  die die Sieger der Geschichte am Rand von Friedhöfen, an verborgenen Orten im Wald, nach den Massenexekutionen errichtet hatten. Sie decken die Erde auf, durchrütteln den Boden, durchsieben ihn, um zu den Knochen der Vergessenen, der Verschwundenen, der desaparecidos, vorzustoßen.       

 

Nicht an den alten Wunden rühren! Erst mal vergessen! – Das war das Heilmittel, an das man in Spanien nach dem Tod von Franco, seit 1975, glaubte. Der Übergang von der Diktatur zur Demokratie sollte durch einen „Pakt des Schweigens“ ermöglicht werden. Bis heute berufen sich konservative Politiker in Spanien auf diesen Pakt.  Manuel Fraga etwa, der letzte Tourismusminister unter Francos Gnaden, der den Slogan erfunden hatte, Spanien ist anders, dieser Fraga beharrte als Führer der PP, der Partido popular, auf diesem „Pakt des Schweigens“.  Selbst Jorge Semprun verteidigte als Kulturminister unter dem Sozialisten Felipe Gonzalez diesen Pakt. Denn, so sagte er mir, die Wunden könnten leicht aufbrechen.

 

Die „guerra civil“ war kein Bürgerkrieg, sondern ein Bruderkrieg. Die Front verlief mitten durch die Familien, mitten durch die Dörfer. Nachzulesen im Roman von Boos. Nachzusehen in Bildern von Dali, etwa in seinem Ölgemälde „Herbstlicher Kannibalismus“ von 1936, das in der Londoner Tate Modern hängt. Es zeigt zwei Männer, die sich umarmen, ein Paar, das in sich verschlungen ist und sich gegenseitig verschlingt, wörtlich verschlingt, mit Messer und Gabel und Löffel aufisst. Noch Semprun glaubte als Kulturminister, man solle vorerst nicht die alten Gräben aufreißen. Erst unter einer späteren sozialistischen Regierung wurden Ausgrabungen erlaubt und sogar offiziell gefördert, sogar mit Geld. Unter der nächsten und noch aktuellen Regierung der Konservativen wurden diese „exhumaciones“ wieder torpediert.

 

Verena Boos verfolgt in ihrem Debütroman „Blutorangen“ diese Ausgrabungen. Dabei kommt ihrem Roman zu gute, dass sie selbst an so einer Aktion teil genommen und darüber reportiert hat. Sie lebte länger in Spanien, in der Gegend von Valencia. Und sie lebte, wie ebenfalls schon gesagt,  auch länger in München und in Bayern. So kann sie den Himmel, der nur für Bayern geschaffen wurde, wie auch die Trostlosigkeit des Bahnhofs von München aus eigener Erfahrung und Beobachtung genau beschreiben, wie auch die wunderbar leuchtenden Kacheln im Bahnhof von Valencia.  Die Heimat der Orangen bildet den End- und Ausgangspunkt des Romans. Eine Landschaft von „huertas“, von fruchtbaren Gärten, in der die Autorin Blutspuren findet, eine Landschaft, die kontaminiert, vergiftet, verseucht, ist durch die Verbrechen der Vergangenheit. Von daher der Titel: „Blutorangen“. Hier in dieser Gegend nimmt die eine Hauptfigur des Romans, Maite, 2004 an der Ausgrabung eines anonymen Gräberfeldes teil. Hier, aus dieser Gegend, floh 1939 die andere Hauptfigur, der Republikaner Antonio, vor den nahenden, rachesüchtigen Franquisten. Hier, in Valencia, lebt der Franco-Militär Francisco unbehelligt bis zu seinem Tod. Dass der Roman auf eine Abrechnung hinaus läuft, ist zu erwarten und wird dadurch motiviert, dass diese Maite, die Tochter eines Faschisten, in Bayern den Enkel des Republikaners Antonio kennen- und lieben lernt. Erasmus macht`s möglich. Dieses Studentenaustauschprogramm, das auch die Autorin nutzte.

 

Durch Antonio erfährt Maite und mit ihr der Leser die Geschichte und Folgen des Spanischen Bürgerkriegs.

 

Dabei verschränkt Verena Boos geschickt Zeit und Raum. Springt hin und her zwischen Valencia und Oberbayern, zwischen 1939 und 1990, bis 2004.

 

Dabei verfolgt Verena Boos beharrlich ihr einziges Ziel. Wer ist schuld? und wer ist schuldig? – Gibt es eine Schuld ohne Schuldigkeit? Bleibe ich der Vergangenheit etwas schuldig, selbst wenn ich nicht persönlich schuldig geworden bin. Der Vater von Maite ist schuldig geworden mit Franco. Seine Generation hat die Schuld geleugnet und vergessen. Es sind seine Toten, die heute aus Massengräbern ausgegraben werden. Alles wird fugenartig enggeführt und endet in einem Orgelpunkt: Das Begräbnis des Vaters von Maite und die Ausgrabung des Urgroßvaters von Carlos fallen zusammen. Der Vater überträgt, vererbt seine Schuld an die Tochter, die sie abträgt, indem sie den Pakt des Schweigens bricht und sich und uns erinnert. An die gemeinsame Vergangenheit von Spanien und Deutschland. Großartig wie Schrecken und Erkennen der Vergangenheit in einem Bild zusammen schießen:

 

Die Spanierin Maite ist zum ersten Mal bei ihrem Freund in Oberbayern. Ein Foto im Herrgottswinkel der Bauernstube kommt ihr vertraut vor: „Über der rechten Brusttasche ein Adler mit Hakenkreuz, die Flügel absurd in die Breite gezogen. Links auf der Tasche eine runde Medaille und ein schwarzes Kreu mit weißem Rand. Das gleiche Kreuz hat ihr Vater in seinem Schreibtisch in einem Kästchen liegen.“

 

An ihren Zeichen kannst du sie erkennen. Die spanischen Franquisten der „Blauen Division“ und Soldaten der Deutschen Wehrmacht waren 1941 Waffenbrüder in Leningrad. Sie trugen ähnliche Uniformen, Abzeichen und Auszeichnungen wie das „Eiserne Kreuz“. Sogar ihr entschlossener Gesichtsausdruck war ähnlich.

 

Der Roman von Verena Boos besticht durch präzise Recherchen, durch die Gegenüberstellung von Personen und Generationen sowie durch ihre unbändige Erzählkraft. Wie sie so viele Einzelgeschichten und Familienschicksale miteinander verknüpft, wie sie die Fäden zieht und verwirrt, die Knoten knüpft und wieder löst. Das ist grandios. Die Autorin spielt Ariadne. Nur mit dem Faden der Erinnerung gelangen wir aus dem Labyrinth der Verstrickung.Und dann glänzt sie auch durch ihren Stil. Der genau sein kann und sogar idyllisch scheint, wenn sie Landschaften beschreibt: „Eine Karawane von Pinien und Eichen auf den Bergrücken schultert die graue Fläche des Himmels. Das Land liegt breit, leicht geneigt. Nach oben hin der Wald. Unten ein Gehöft.“ Ihr Stil kann aber auch empathisch und emphatisch sein, wenn sie sich einfühlt selbst in den verhassten Faschisten Francisco, der vor Leningrad fast erfriert: „Auf dem Nachtlager strahlt sein Körper eine Ahnung von Wärme ab. Das Blut in tauenden Händen summt wie Bienen im Morgenlicht und sticht wie ein ganzer Schwarm.“ Und sie nutzt sogar „gewagte Metaphern“ um das Zentralmotiv ihres Romans zu vermitteln, das Vergessen: Da „hing Verlorenheit in den Wimpern wie Schnee.“

 

Verena Boos hat es schlussendlich verstanden, aus der Gattung des historischen Romans, des Geschichtsromans, einen Roman voller Geschichtsfäden zu spinnen. Jeder große Roman erschafft seine eigene Gattung. Sagte einmal der Theoretiker der Frankfurter Schule. Theodor W. Adorno. Verena Boos kann sich einreihen in den Debütantenball der Mara- Cassens-Preisträger. In die Reihe der Erfinder neuer, eigener Gattungen. Mit Namen wie Christoph Hein, Ralf Rothmann, Thomas Lehr, Clemens Eich, Zsuzsa Bank, Terézia Mora und Clemens Meyer.

 

Ich gratuliere der Jury für die stilsichere Auswahl und Verena Boos zu dieser Nachfolge, zur Aufnahme in diesen illustren Kreis von Debütanten.

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IcarusVerena Boos
Blutorangen

Gebunden mit Schutzumschlag, 411 Seiten
Aufbau Verlag
978-3-351-03594-5 
19,95€ *) Inkl. 7% MwSt. 

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