Egon Erwin Kisch
Egon Erwin Kisch wurde 1885 in Prag geboren. Dort besuchte er die Journalistenschule, war als Lokalreporter für "Bohemia" tätig. Er war Soldat im ersten Weltkrieg. 1921 übersiedelte er nach Berlin, unternahm Reportagereisen in die Sowjetunion, die USA und nach Australien. Nach dem Reichstagsbrand wurde er festgenommen und anschließend nach Prag abgeschoben. Stationen seines Exils: von 1933 bis 1939 Paris, 1937/38 Spanien, nach Kriegsbeginn USA, seit 1940 Mexiko. 1946 kehrte er nach Prag zurück, dort starb er 1948.
»Nichts Sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt!«