Sie sind hier:
- Startseite >
- Autoren >
- Landolf Scherzer >
Landolf Scherzer
Landolf Scherzer, geb. 1941 in Dresden, freier Schriftsteller in Thüringen, wurde vor allem durch Langzeitreportagen wie Der Erste und Der Zweite bekannt.
»Stellen Sie sich vor, ich bin von einem Ostdeutschen übers Ohr gehauen worden! Die Einheit ist vollendet.«
aus: »Der Grenzgänger«
© Susanne Schleyer
» >Madame Zhou und der Fahrradfriseur – Auf den Spuren des chinesischen Wunders< ist eine
originelle Reportage, die den Besonderheiten Chinas sehr nahe kommt. «
Thüringer Allgemeine
» [...] Landolf Scherzer hat eine originelle Reisereportage geschrieben. Seine Beobachtungen und detaillierten Schilderungen sind eine leichte Lektüre, die Unmittelbarkeit als Stilmittel funktioniert besser als mancher Reiseführer. «
Handelsblatt
» In klarer, gut bedachter Sprache breitet der 70-jährige seine Eindrücke vor dem Leser aus, malt ein Bild dieses Land und seiner Menschen, die in europäischen Breiten viel zu oft nur in einem Zerrspiegel erscheinen. «
Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide
» Die vielen Eindrücke und Auskünfte, die Landolf Scherzer von seiner Reise mitgebracht hat, beweisen, dass sein Versuch, ein Buch gegen medialen "Mainstream" in der deutschen China-Berichterstattung zu schreiben, sehr gelungen ist. «
Thüringer Landeszeitung
» Landolf Scherzer gelingt es, selbst dem fernen China mit einer höchst originellen Reportage erstaunlich nahezukommen. «
Neues Deutschland
» Dieses Buch liefert alle Argumente und zeigt einen realistischen Weg für dieses entscheidende Zukunftsprojekt auf. «
Neues Deutschland
»Geistige Klasse. Der energiepolitische Neubeginn ist nach Fukushima unvermeidlich. Warum das so ist, sagen Literaten wie Christa Wolf, Philosophen wie Richard David Precht oder Theologen wie Friedrich Schorlemmer«
Berliner Kurier
»Scherzer zeigt jedenfalls, woran die Menschen heute oft – achtlos oder absichtlich - vorbeisehen.«
Freies Wort
»Der Schriftsteller Landolf Scherzer beweist mit diesen drei neuen Reportagen erneut seinen Instinkt für brisante Themen.«
Oberösterreichische Bibliothekszeitschrift
»Erneut bewies Scherzer dabei sein Talent für spannungsgeladene Reportagen. Tiefgründiges Erinnerungsmaterial für sehr nachdenkliche Geschichten.«
Freie Presse
»Die ganz alltägliche, unspektakuläre Fremdenfeindlichkeit findet Scherzer selbst in der aufgeräumtesten Wohnstube; gelegentlich trägt sie realsatirische Züge.
Hier findet sich die Banalität des Bösen in trauter Nachbarschaft mit der Banalität des Guten.«
Süddeutsche Zeitung
»Scherzers Buch, das auch einen Beitrag zu den Debatten über Nationalsozialismus und Antisemitismus darsellt, erschreckt und stimmt nachdenklich. Zugleich ruft es zum Handeln auf, denn, so die Überschrift des Nachwortes von Günter Wallraff: "Die Intoleranz des anderen zu dulden ist nichts anderes als Feigheit".«
Tageblatt Luxemburg
»...glaubhaft rundum, liest sich mit Spannung. Scherzer stellt dar, belehrt nicht, braucht nicht zu belehren, damit der Leser seine Schlüsse zieht, und es passiert: Man ist sofort im Bilde...
Ossietzky«
»Scherzers Spurensuche legt die Sprache und die Schichtungen eines alltäglichen Rassismus frei. Er fragt nach der deutschen Gegenwart und arbeitet damit zugleich die DDR-Vergangenheit auf. Da liegt die Stärke, das Nachdenkenswerte und Bestürzende dieses Buches...Man geht fehl, wenn man den Band allein auf die Protokolle reduziert. Sein Vorzug besteht in einem vielstimmigen erzählerischen Netzwerk, wodurch das Ganze an analytischer Schärfe gewinnt.«
Ostthüringer Zeitung
»
"Fänger und Gefangene" ist ein ungewöhnliches Buch mit einem bleibenden Eindruck, ein Buch, das auch als deutsches "Geschichtsbuch" anerkannt werden müßte.
P.S. Der Anhang hält für alle Topfgucker einige beliebte Rezepte des Schiffkochs bereit.«
»„Noch nie zuvor hat ein DDR-Autor das Innenleben der SED und die Sisyphus-Arbeit eines leitenden Parteifunktionärs derart hautnah miterleben und protokollieren dürfen. Gerade weil Scherzer bei seiner teilnehmenden Beobachtung viel Sympathie und Einfühlung entwickelt, beeindruckt das dabei entstandene Bild von dem idealistisch gesinnten Funktionär, der sich in den desolaten Zuständen abstrampelt wie ein Hamster in der Trommel. Das ‘Protokoll einer Begegnung’ dokumentiert, wie die Parteidoktrin täglich an der Wirklichkeit scheitert.“
Der Spiegel
„Die Besonderheit an dieser Reportage ist, hier wird schonungslose Kritik von innen, nicht von außen, geübt.“
Südfunk, Stuttgart
«
»...ein wenig bekanntes Kapitel DDR-Geschichte, das jedoch auch für den untergegangenen Staat exemplarisch ist.«
Nordbayerischer Kurier
»Scherzer präsentiert nicht nur alte Protokolle, sondern nimmt auch die Spuren seiner ehemaligen Gesprächspartner wieder auf. Heute demonstrieren sie, dass es in Ostdeutschland auch schon zu DDR-Zeiten Phänomene wie Rassismus und Ausländerfeindlichkeit gab. «
Buchtipp
Friedrich Schorlemmer, Christa Wolf, Landolf Scherzer, Robert Misik , Franz Alt, Christine Anlauff, Rainer Grießhammer, Egmont R. Koch, Günter Kunert, Hans Leyendecker, Christian Friege, Sven Giegold, Christiane Grefe, Richard David Precht, Claudia Kemfert, Gayle Tufts, Jakob Augstein
978-3-351-02742-1
14,99 €