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Werner Schroeter
Werner Schroeter (1945—2010), war einer der ungewöhnlichsten und radikalsten deutschen Film-, Opern- und Theaterregisseure. Filme u. a.: „Der Tod der Maria Malibran“ (1971), „Palermo oder Wolfsburg“ (1980, Goldener Bär), „Malina“ (1990), „Diese Nacht – Nuit de chien“ (2008).
»Alle menschliche Ausdruckskraft entsteht nur aus Verletzung, Beleidigung und bergwerkstiefer Leidenschaft.«
» Ein Außenseiter, der sich wohlfühlt in seiner Isolation: kompromisslos und provokant, liebestoll und von der Kunst bestimmt, aber auch hochgradig egozentrisch. «
Skug - Journal für Musik
» [...] Claudia Lenssen hat aus den Gesprächen mit ihm ein wunderbar authentisches und aufschlussreiches Zeugnis über diesen Grenzgänger [...] geschaffen. «
Nürnberger Zeitung
»Das Buch ist eine lohnende Ergänzung der damaligen Würdigungen mit dem eigenen Blick des Künstlers, ohne Larmoyanz und auch mit mancher gekränkter Erinnerung.«
Der neue Tag
»Mikeschs Filmporträt ist die postum erschienene Autobiografie ›Tage im Dämmer, Nächte im Rausch‹, dieSchroeter mit Unterstützung der Berliner Filmpublizistin Claudia Lenssen verfasst hat…Ein Schlüsselbegriff in der Autobiografie ist der des tragisches Weltempfindens. Früh, sagt Schroeter, trieben ihn eine eigentümliche Todessehnsucht und der Hang zum Pathos an. Doch daneben, daran lassen Buch und Film keinen Zweifel, behaupteten sich Heiterkeit, Gelassenheit und eine Menge Galgenhumor.«
taz
»So geht es auf fast vierhundert Seiten - eine extrem kurzweilige, immer geistreiche Lektüre, bei der einem immer wieder überraschende Einsichten und Beobachtungen begegnen. Denn Schroeter, der als Regisseur ein Meister darin war, Geschichten konsequent poetisch und jenseits üblicher Narration zu gestalten, ist ein sehr guter Erzähler, immer eitel genug, um den Helden des Buches ins Zentrum zu stellen, aber nie so eitel, um durch Nabelschau zu langweilen. Auch überirdische Momente finden sich in dieser wunderbaren Autobiographie, die auch eine Anleitung zum Exzentrischsein ist und sich liest, als ob man einen letzten langen Abend mit Werner Schroeter verbringen würde.«
FAZ
»Gerade erschien Werner Schroeters Autobiografie ›Tage im Dämmer, Nächte im Rausch‹ als sehr persönliche, wunderbar durchgeknallte Erzählung eines Lebens.«
Zeit
»In seiner Autobiografie feiert er sich als Bohemien. Für Wim Wenders war er sowieso ›der letzte Dandy unserer Zeit‹.«
Junge Welt
»Der schönste Effekt dieser Autobiografie? Man wäre gerne dabei gewesen!«
Zeit
»Werner Schroeter schaffte den Spagat zwischen Subkultur und High Society wie kaum ein anderer. Der Regisseur, der 2010 mit 65 Jahren starb, hinterlässt preisgekrönte Filme wie ›Palermo oder Wolfsburg‹ (1980) und eine jetzt erschienene Autobiografie.«
B.Z.
»Schroeter erweist sich als amüsant-ironischer Plauderer, viele Kapitel, vor allem über die wilden frühen Jahre, sind sehr komisch, bisweilen flapsig.«.
Berliner Morgenpost
»Es zeichnet das Leben eines Künstlers nach, der zwischen Arbeitswut und exzessivem Rauschmittelkonsum 30 Filme drehte und ebenso viele Opern inszenierte. In Deutschland, seiner Heimat, blieb er ein Paradiesvogel, in Frankreich wurde der ›größte Exzentriker unter uns‹ (Wim Wenders) regelrecht verehrt.«
Trierischer Volksfreund
»Werner Schroeters Anleitung zu einem kunstbestimmten Leben ist frei von Sentimentalität, aber sie treibt einem die Tränen in die Augen. Es ist ein mitreißendes Buch über ein leidenschaftliches Leben.«
Literaturen
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